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Hertha BSC plant Verpflichtung von Marcus Mathisen – Hürden im Transferprozess

Hertha BSC möchte den ablösefreien Verteidiger Marcus Mathisen verpflichten, benötigt jedoch den Verkauf eines Topverdieners, um die finanziellen Anforderungen zu erfüllen. Zudem gibt es Konkurrenz von anderen Vereinen um Mathisen.

Hertha BSC plant Verpflichtung von Marcus Mathisen – Hürden im Weg
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Hertha BSC hat bereits zehn Spieler abgegeben und wartet noch auf einen Neuzugang. Der Hauptstadtclub möchte dies zeitnah ändern und hat Interesse an Marcus Mathisen, einem Verteidiger des 1. FC Magdeburg, bekundet. Der 30-jährige Däne ist ablösefrei zu haben.

Es gab bereits Gespräche über einen möglichen Transfer, jedoch gibt es mehrere Bedingungen, die erfüllt werden müssen. Laut Informationen muss Hertha zunächst einen weiteren Spieler verkaufen, um Platz im Budget zu schaffen. Idealerweise sollte es sich dabei um einen Spieler mit einem hohen Gehalt handeln. Bis dieser Verkauf nicht abgeschlossen ist, wird der Transfer von Mathisen auf Eis gelegt.

Finanzielle Situation von Hertha BSC

Die finanzielle Lage von Hertha BSC ist angespannt. Es war bekannt, dass der Verein einen hohen Transferüberschuss erzielen muss. Die bisherigen Verkäufe von Kennet Eichhorn und Fabian Reese, die zusammen fast 17 Millionen Euro einbrachten, reichen jedoch nicht aus, um aktiv auf dem Transfermarkt tätig zu werden.

Die interne Vorgabe sieht vor, dass weitere Spieler verkauft werden, um die Personalkosten zu reduzieren. Zu den potenziellen Abgängen zählen Torwart Tjark Ernst, die Verteidiger Linus Gechter und Marton Dardai sowie Flügelspieler Marten Winkler. Erst wenn einer dieser Spieler verkauft wird, kann der Transfer von Mathisen realisiert werden.

Wettbewerb um Mathisen

Ein weiteres Hindernis für Hertha ist die Konkurrenz. Auch der FC St. Pauli und Holstein Kiel zeigen Interesse an Mathisen, der in den letzten drei Jahren 94 Zweitligaspiele für Wehen Wiesbaden und Magdeburg absolviert hat. Zudem bemüht sich der 1. FC Magdeburg, Mathisen im Verein zu halten. Der Spieler selbst wird voraussichtlich das finanziell attraktivste Angebot wählen, da es sich möglicherweise um den letzten großen Vertrag seiner Karriere handelt.

Hertha BSC steht unter Druck, da der Verein dringend einen neuen Linksverteidiger und einen Mittelstürmer benötigt. Die aktuellen Umstände erschweren die Situation zusätzlich.


Quellen: B.Z.

Bildquelle: Depositphotos

Ronny Winkler