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Hertha BSC: Stefan Leitl reagiert auf die Herausforderungen der Transferperiode

Hertha BSC hat zwölf Abgänge zu verkraften und bislang keine Neuzugänge verpflichtet. Trainer Stefan Leitl setzt auf Talente aus der eigenen Jugend, während die Mannschaft an Erfahrung und Breite mangelt.

Hertha BSC: Wie Stefan Leitl mit der Transfer-Krise umgeht | Berlin-Sport
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Hertha BSC ohne Neuzugänge: Stefan Leitl geht die Transferproblematik an

Im Trainingslager von Hertha BSC in Kitzbühel herrscht eine entspannte Atmosphäre. Die Spieler zeigen sich in guter Laune und verbringen nach den Trainingseinheiten oft zusätzliche Zeit auf dem Platz, um Lattenschießen zu spielen. Auch Trainer Stefan Leitl zeigt sich gelassen.

Die Situation ist jedoch herausfordernd, da der Verein zwölf Abgänge verzeichnen muss, ohne dass bisher neue Spieler verpflichtet wurden. Während die Fans zunehmend besorgt sind, versucht Leitl, das Beste aus der Lage zu machen. Nach einem Testspiel gegen die Mamelodi Sundowns, das mit einem 1:1 endete, äußerte er sich positiv über den Teamgeist und die Motivation der Spieler.

Dennoch ist klar, dass dem Kader die nötige Tiefe und Erfahrung fehlt. Die Mannschaft, die in der vergangenen Saison den siebten Platz belegte, hat sich stark verändert. Wichtige Führungsspieler wie Fabian Reese und Michaël Cuisance haben den Verein verlassen, ebenso wie Tjark Ernst und das Talent Kennet Eichhorn.

In weniger als drei Wochen beginnt die neue Zweitliga-Saison, und zum Auftakt steht ein Spiel gegen Bochum an. Für dieses Spiel benötigt Leitl eine schlagkräftige Mannschaft.

Talente im Fokus: Junge Spieler erhalten Chancen

Aktuell scheinen die jungen Spieler von Hertha BSC die Zukunft des Vereins zu repräsentieren. Trainer Leitl hat acht Talente mit nach Österreich genommen, darunter Soufian Gouram, Selim Telib und Kian Todorovic. Auch Burak Özkanlı, der als vierter Torhüter fungiert, ist Teil des Kaders.

Diese Talente erhalten Spielzeit und werden aktiv in die Mannschaft integriert. Leitl zeigt sich zufrieden mit ihren Leistungen und hebt insbesondere Selim Telib und Jerome Diallo hervor. Er betont, dass die Spieler gut agieren und die Vorbereitung ohne Druck verläuft.

Leitl muss kreative Lösungen finden

Gleichzeitig ist sich Leitl bewusst, dass er nicht ausschließlich auf den Nachwuchs setzen kann. Mit Blick auf das bevorstehende Spiel gegen Bochum wird die Phase intensiver, und es bleibt abzuwarten, wie die jungen Spieler darauf reagieren werden.

In der Defensive muss Leitl zudem improvisieren, da ein gelernter Linksverteidiger fehlt. Gustav Christensen, der 21-jährige Leihspieler, übernimmt derzeit diese Position. Leitl beschreibt ihn als ordentlich, weist jedoch darauf hin, dass er kein klassischer Defensivspieler ist. Die aktuelle Verteidigungsstrategie kommt Christensen zugute, da er klare Aufgaben hat und nicht im Kettenverhalten agieren muss.

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Quellen: B.Z., n-tv

Bildquelle: Depositphotos

Ronny Winkler