Hertha BSC startete das Trainingslager in Kitzbühel mit einem Testspiel gegen WSG Tirol, bei dem mehrere Spieler aufgrund von Beschwerden ausgewechselt werden mussten. Trainer Stefan Leitl gab jedoch Entwarnung für die verletzten Spieler, darunter Marten Winkler, Mayson Grothe und Linus Gechter.
Hertha BSC: Trainingslager beginnt turbulent mit unerwarteten Zwischenfällen

Zum Auftakt des Trainingslagers in Kitzbühel trat Hertha BSC am ersten Tag (Freitag) in einem Testspiel gegen die WSG Tirol an. Der Sieg wurde jedoch von mehreren Verletzungsproblemen überschattet: Marten Winkler (23), Mayson Grothe (17) und Linus Gechter (22) mussten aufgrund von Beschwerden ausgewechselt werden.
Stefan Leitl (48) gab nach dem Spiel eine erste Einschätzung ab: „Marten Winkler hat im Oberschenkel etwas gespürt, weshalb wir ihn vorsorglich ausgewechselt haben. Mayson Grothe hat starke Schmerzen in der Rippe, was eher auf eine Prellung hindeutet, aber dennoch schmerzhaft ist.“ Winkler musste bereits in der 12. Minute das Spielfeld verlassen, während Grothe in der 36. Minute behandelt werden musste und sich an die Brust fasste, bevor er ausgewechselt wurde.
Zu Gechter äußerte sich Leitl: „Bei Linus handelt es sich um ein Schulterproblem, aber es sieht nicht nach einer schwerwiegenden Verletzung aus. Es ist jedoch wichtig, dass die Spieler im Training bleiben oder schnell zurückkehren.“
Nächste Verletzung im Training
Gechters Schulter ist bereits eine längere Leidensgeschichte. 2024 musste er nach einem Schlüsselbeinbruch operiert werden, und im April verletzte er sich erneut während einer Länderspielreise mit der U21-Nationalmannschaft. Auch hier gab es jedoch Entwarnung. Beim ersten Training am Samstagmorgen teilte Leitl die Mannschaft auf: Die Spieler, die viel gespielt hatten, absolvierten eine Laufeinheit, darunter Gechter und Grothe. Die restlichen Spieler trainierten unter der Anleitung von Leitl in einer anderen Einheit. Lediglich Winkler trainierte individuell in der Halle.
Ein weiterer Schreckmoment ereignete sich, als Jelani Ndi (18) einen Schlag aufs Knie erhielt und das Training abbrechen musste. Dies geschah ausgerechnet nach seinem entscheidenden Tor im Spiel am Vortag. Das Nachwuchstalent ist nach einem Kreuzbandriss erst seit Anfang Juli wieder im Training, nach 434 Tagen Pause. Es gibt jedoch Grund zur Hoffnung, da nicht das bereits angeschlagene linke Knie betroffen zu sein scheint.
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Quellen: B.Z., Süddeutsche Zeitung
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