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Hertha und Dynamo: Gästeblock bleibt wegen Fan-Boykott unbesetzt

Beim Spiel zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden werden die Gästeblöcke nur zur Hälfte gefüllt sein, da die Ultras von Hertha einen Boykott aufgrund der harten DFB-Sanktionen angekündigt haben. Die Nachfrage nach Tickets ist deutlich gesunken, während einige Fans stattdessen ein U23-Spiel in Bab…

Hertha gegen Dynamo: Fan-Boykott leert Gästeblock
Depositphotos

Berlin/Dresden – Bei dem bevorstehenden Hochrisikospiel zwischen Hertha BSC und Dynamo Dresden am Samstagabend (20.30 Uhr/RTL und Sky) werden die Fanblöcke nur zur Hälfte gefüllt sein. Dies ist eine Folge der strengen Sanktionen des DFB, die nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen beim letzten Aufeinandertreffen im April verhängt wurden.

Rückblick auf die Vorfälle im April

Das letzte Duell in Dresden endete in einem Chaos. Die Partie musste aufgrund eines massiven Pyro-Einsatzes im Block der Hertha-Anhänger für fast fünf Minuten unterbrochen werden. Während des dichten Rauchs nutzten Dynamo-Fans die Gelegenheit, ein Banner von Hertha zu entwenden. Dies führte zu tumultartigen Szenen im Stadion, bei denen Raketen in beide Fanlager flogen. Die Polizei war gezwungen einzugreifen, was zu einer weiteren Unterbrechung des Spiels von 20 Minuten führte.

Die Sanktionen des DFB

Das DFB-Sportgericht reagierte auf die Vorfälle mit strengen Maßnahmen gegen beide Vereine. Die Gästeblöcke dürfen bei den direkten Begegnungen in dieser Saison nur zur Hälfte belegt werden. Zudem müssen die Eintrittskarten personalisiert auf den Namen des Käufers ausgestellt werden, um die Kontrolle über die Zuschauer zu erhöhen.

Reaktion der Fans und Boykott

Die aktive Fanszene von Hertha hat umgehend auf die Sanktionen reagiert und einen Boykott ausgerufen. Die Ultras der „Harlekins“ haben dazu aufgerufen, keine Tickets für das Spiel in Dresden zu erwerben, um ein Zeichen gegen Kollektivstrafen zu setzen. Diese Entscheidung hat bereits Auswirkungen gezeigt: Laut Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich ist die Nachfrage nach den personalisierten Auswärtstickets deutlich gesunken.

Alternative für Hertha-Fans

Einige Anhänger von Hertha könnten stattdessen nach Potsdam ausweichen, wo die U23 der Berliner am Samstag (14.00 Uhr) gegen den SV Babelsberg spielt. Der Regionalligist erwartet laut Berichten zwischen 500 und 700 Hertha-Fans. Allerdings wird die Ultra-Szene dort voraussichtlich nicht vertreten sein, da der „Förderkreis Ostkurve“ eine eigene Veranstaltung plant.

Kritik am DFB

Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich äußerte scharfe Kritik an den Maßnahmen des DFB. Er bezeichnete die Krawalle als „nicht akzeptabel“, stellte jedoch in Frage, ob Kollektivstrafen und eine autoritäre Rhetorik tatsächlich zur Erhaltung der Fußballkultur beitragen können.

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Quellen: B.Z., rbb24, t-online

Bildquelle: Depositphotos

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ronny Winkler