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Horner: Mein Fokus ist auf dem Team, Familie und den Rennen

Red Bulls Teamchef spricht über die Schlagzeilen um ihn vor dem Saisonauftakt. Dass er mit einer pikanten Angelegenheit im Rampenlicht steht, ist Christian Horner unangenehm. Job-Angst habe er nicht.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner und seine Ehefrau Geri Halliwell beim Großen Preis von Bahrain.
Foto: David Davies/PA Wire/dpa

Christian Horner geht fest von seinem Verbleib als Teamchef des Formel-1-Rennstalls Red Bull aus. «Absolut, sonst wäre ich nicht hier», sagte der 50 Jahre alte Brite im Fahrerlager von Sakhir nach dem Großen Preis von Bahrain.

Bereits in der kommenden Woche geht die Saison in Saudi-Arabien weiter. «Mein Fokus ist auf dem Team, meiner Familie und den Rennen», betonte Horner, der seit Wochen im Fokus der Öffentlichkeit steht.

Eine Mitarbeiterin beschuldigte ihn zunächst eines unangemessenen Verhaltens. Nach einer Untersuchung durch einen unabhängigen Anwalt wies der Mutterkonzern Red Bull die Beschwerde zurück. Vor dem Bahrain-Rennen erhielten ausgewählte Medienvertreter, die anderen neun Teamchefs sowie die Bosse der Formel 1 und des Internationalen Automobilverbands zwei E-Mails mit einem Link und Dateien zu diesem heiklen Thema. Horner hat die Anschuldigungen immer bestritten.

«Natürlich war es nicht angenehm, diese ungewollte Aufmerksamkeit», sagte Horner. Er werde nicht kommentieren, welche Motive die Person haben könnte, die das gemacht habe. Wer die E-Mails verschickt hat und ob der Inhalt echt ist, ist nach wie vor ungeklärt. 

Am Rennsamstag wurde Horner von seiner Frau Geri Halliwell bei seiner Ankunft im Fahrerlager begleitet, da die Grand Prix in Bahrain und in Saudi-Arabien jeweils um einen Tag vorverlegt wurden, aufgrund des bevorstehenden islamischen Fastenmonats Ramadan. Die beiden sind seit 2015 verheiratet.

«Ich habe die Unterstützung einer unglaublichen Familie, einer unglaublichen Frau, eines unglaublichen Teams und von jedem in diesem Team», betonte Horner. Nach dem Sieg von Dreifach-Weltmeister Max Verstappen vor dessen Teamkollege Sergio Pérez, der Red Bull einen perfekten sportlichen Start in die Saison bescherte, hatte er vor Kameras einen Kuss von seiner Frau bekommen.

dpa