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HSV nur mit Unentschieden nach Trainerwechsel

Unter Interimstrainer Polzin kam der HSV gegen Rostock nur zu einem 2:2, droht den Anschluss zu verlieren.

Stephan Ambrosius (l) und der HSV kamen nicht über ein 2:2 in Rostock hinaus.
Foto: Christian Charisius/dpa

Der Hamburger SV hat sein erstes Spiel nach der Entlassung von Trainer Tim Walter in der 2. Fußball-Bundesliga nur mit einem Unentschieden beendet und läuft Gefahr, den Anschluss an Tabellenführer FC St. Pauli zu verlieren.

Unter dem Interimstrainer Merlin Polzin schafften es die defensiv erneut anfälligen Hanseaten im Nordduell gegen den Abstiegskandidaten Hansa Rostock nach einer turbulenten Schlussphase nur zu einem 2:2 (1:0).

Vor den 2600 mitgereisten HSV-Fans im Ostseestadion sicherte Angreifer Robert Glatzel in der 86. Minute das Unentschieden. Jean-Luc Dompé (34.) hatte das 1:0 erzielt. Hansa-Offensivspieler Juan Perea (50.) glich verdient für Rostock aus, Neuzugang Sveinn Gudjohnsen (82.) sorgte kurz nach seiner Einwechselung für die Führung.

Sollte der FC St. Pauli am Sonntag gegen Eintracht Braunschweig gewinnen, könnte der Abstand zwischen dem Stadtrivalen und dem HSV auf sieben Punkte anwachsen.

Kiel aufstiegsreif

Holstein Kiel hat eindrucksvoll seine Ambitionen auf den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga untermauert. Die Störche gewannen mit 4:0 (2:0) gegen den formstarken SC Paderborn nach einer Leistung, die den Aufstieg nahelegt, und zogen zumindest vorübergehend mit St. Pauli nach Punkten gleich.

Das Spiel musste für etwa dreißig Minuten unterbrochen werden, da kontinuierlich Tennisbälle aus Protest gegen den geplanten Einstieg eines Investors in die Deutsche Fußball Liga geworfen wurden.

Karaman sichert Schalke erlösenden Sieg

Der FC Schalke 04 feierte einen erleichternden Zittersieg im Kampf gegen den Abstieg. Nach einem Elfmeter-Tor von Kenan Karaman (60.) erzielten die nicht überzeugenden Schalker einen glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg gegen den Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden. Mit 26 Punkten hat Schalke jetzt einen Vorsprung von vier Punkten auf den Relegationsplatz und ist den Wiesbadenern bis auf einen Zähler nahegerückt.

Für Markus Kauczinski, den Trainer von Wehen, war das Spiel eine besondere Gelegenheit: Der gebürtige Gelsenkirchener begann seine Trainerkarriere 1999 bei der Schalker U16 und trat in seinem 201. Zweitliga-Spiel erstmals mit einem Team in der Veltins-Arena an.

dpa