Lukas Kwasniok, Trainer des 1. FC Köln, steht nach sieben sieglosen Spielen unter Druck. Bei einem Krisentreffen am Geißbockheim wurde über seine Zukunft diskutiert, während Sportchef Thomas Kessler eine klare Unterstützung für Kwasniok vermied.
Krisengespräch beim 1. FC Köln: Trainer Kwasniok äußert sich zu seiner Situation

Am Geißbockheim fand ein Krisengespräch statt, bei dem Trainer Lukas Kwasniok und die Verantwortlichen des 1. FC Köln über die aktuelle Lage des Vereins diskutierten. Der Verein hat in den letzten sieben Spielen keinen Sieg errungen, was die Situation für den Trainer angespannt hat.
Kwasniok trifft auf Fans und Journalisten
Am Sonntagmorgen erschien Kwasniok am Trainingsgelände und begegnete den wartenden Fans sowie Journalisten mit einem humorvollen Kommentar. Er bemerkte, dass er nicht zu einem „Picknick“ eingeladen sei, bevor er das Geißbockheim betrat. Nach etwa 20 Minuten verließ er die Versammlung und äußerte, dass an diesem Tag nicht mehr viel geschehen werde und er die Sonne genießen wolle.
Diskussion über die Zukunft des Trainers
Vor Kwasniok war bereits Sportchef Thomas Kessler anwesend, der nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach kein klares Bekenntnis zu Kwasniok abgab. Er betonte, dass es notwendig sei, „irgendwelche Stellschrauben zu drehen“, um wieder Spiele zu gewinnen. Kessler kündigte an, dass man „ergebnisoffen über viele Dinge diskutieren“ werde, was Raum für mögliche Personalentscheidungen lässt.
Nachfolgekandidaten und Unterstützung für Kwasniok
Als möglicher Nachfolger für Kwasniok wird unter anderem sein Assistent René Wagner gehandelt. Kwasniok hatte seine Position beim FC im vergangenen Sommer angetreten. Unterstützung erhielt Kwasniok von Mittelfeldspieler Eric Martel, der in der Schlussphase des Spiels gegen Mönchengladbach den Ausgleich erzielte. Martel äußerte, dass die Trainingsleistungen gut seien und die Spieler sich stark engagieren, jedoch die Ergebnisse ausblieben.
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