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Lange Regenpause gleich zum Start des Turniers in München

Die Wettervorhersage für die BMW Open verheißt nichts Gutes. Gleich zum Auftakt bringt der Regen die Planungen durcheinander und sorgt für eine stundenlange Verzögerung. Ein Österreicher enttäuscht.

Das Turnier in München hat mit einer langen Regenpause begonnen.
Foto: Lukas Barth/dpa

Wie befürchtet begann das ATP-Tennisturnier in München mit einer langen Regenpause. Das Auftaktprogramm der BMW Open startete am Vormittag erst mit einer dreieinhalbstündigen Verspätung.

Der Norden der bayerischen Landeshauptstadt wurde von teils Niesel- und teils heftigem Regen getroffen. Die Meteorologen haben für die gesamte Turnierwoche Regenwetter und Temperaturen im einstelligen Bereich prognostiziert.

Der österreichische ehemalige US-Open-Sieger Dominik Thiem erlitt eine Erstrundenniederlage mit 4:6, 4:6 gegen den spanischen Qualifikanten Alejandro Moro Canas. Thiem, 30 Jahre alt, kämpft nach einer langwierigen Handgelenksverletzung verzweifelt um seine Form und erlebte in München die nächste Enttäuschung.

Molleker sorgt für deutschen Erfolg

Vorher hatte der an Nummer sechs gesetzte Brite Jack Draper das Eröffnungsspiel mit 6:1, 5:7, 6:4 gegen Vit Kopriva aus Tschechien gewonnen. Max Rehberg aus Mannheim verlor gegen Alex Michelsen aus den USA mit 6:7 (2:7), 3:6. Schließlich sorgte Rudi Molleker aus Oranienburg mit einem 6:4, 6:2 gegen den Italiener Francesco Passaro für einen deutschen Sieg am ersten Tag.

Die Favoriten des Turniers, einschließlich des topgesetzten Alexander Zverev, werden erst im Laufe der Woche in das Sandplatzturnier einsteigen. Neben dem Hamburger zählt Holger Rune als Nummer zwei zu den Hauptanwärtern auf den Titel. Der Däne hatte die BMW Open in den letzten beiden Jahren gewonnen.

dpa