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Francesco Friedrich siegt im Viererbob, deutscher Dreifach-Erfolg verhindert

Der viermalige Olympiasieger aus Pirna raste in Innsbruck/Igls zum Weltcupsieg. Lochner sorgte im zweiten Lauf für die Bestzeit, doch Friedrich verteidigte seinen Vorsprung.

Laura Nolte und Deborah Levi gewinnen auch den Zweierbob-Weltcup in Innsbruck/Igls.
Foto: Matthias Schrader/AP/dpa

Francesco Friedrich hat im dritten Rennen der olympischen Saison seinen ersten Sieg errungen. Nach der knappen Niederlage im Zweierbob gegen Johannes Lochner, zeigte der viermalige Olympiasieger aus Pirna im Viererbob seine Klasse und fuhr mit seiner Mannschaft, bestehend aus Tim Becker, Alexander Schüller und Felix Straub, in Innsbruck/Igls zum Weltcupsieg – seinen insgesamt 88.

Bei seinem Lieblingsrennen am Fuße des Patscherkofels zeigte der Rekord-Weltmeister eine starke Leistung und stellte im ersten Lauf mit 51,67 Sekunden einen Bahnrekord auf. Obwohl Lochner im zweiten Lauf die Bestzeit erzielte, konnte Friedrich den großen Vorsprung aus dem ersten Lauf mit 0,28 Sekunden ins Ziel retten. Der Italiener Patrick Baumgartner verhinderte dann als Dritter mit nur einem Hundertstel Vorsprung den deutschen Dreifach-Erfolg durch Adam Ammour.

«Im ersten Lauf war es sehr gut. Es hat mich ein bissl gewurmt, dass Hansi im zweiten Lauf etwas besser war», sagte Friedrich, während Lochner nach einem verpatzten ersten Lauf meinte: «Das war Schadensbegrenzung im zweiten Lauf, für die Bestzeit hat es gereicht.» Am Vortag gewann er mit Georg Fleischhauer hauchdünn gegen Friedrich, der statt Weltmeister Alexander Schüller mit Alexander Schaller fuhr. Ammour wurde Dritter mit Anschieber Tim Becker, der sein Weltcup-Debüt feierte. 

Nolte souverän im Zweierbob

Laura Nolte und Deborah Levi, die Peking-Olympiasiegerinnen, dominieren derzeit im Frauenrennen. Mit den besten Startzeiten und zweimaligem Bahnrekord (53,73 Sekunden) konnten sie die Amerikanerin Kaysha Love mit einem Vorsprung von 0,41 Sekunden auf den zweiten Platz verweisen.

«Die Fahrten waren sehr, sehr gut. Wir sind zufrieden», sagte Nolte, die zuvor im Monobob-Rennen der sprintstarken US-Weltmeisterin Love noch den Vortritt lassen musste. Kim Kalicki wurde trotz einer Handverletzung, die nach dem ersten Lauf geklammert werden musste, mit Anschieberin Leonie Fiebig Dritte.

dpa