Ein verrücktes, ein spannendes DFB Finale. Die Entscheidung fällt nicht in den regulären 90 Minuten, auch nicht in der Verlängerung – Elfmeterschießen und was für eins!
DFB Pokal-Finale: Leipzig gewinnt im Elfmeterschießen

Leipzig gewinnt zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte den DFB-Pokal. Die 79. Auflage des DFB-Pokals war spannend wie schon lange nicht mehr. Zwei Rote Karten auf Leipziger Seite, zwei mal musste der Videobeweis angewendet werden und am Ende der regulären Spielzeit und auch der Verlängerung stand es 1:1 – hier standen sich zwei ebenbürtige Teams gegenüber und machten einem DFB-Pokalfinale alle Ehre!
Freiburg-Kapitän zeigt im Elfmeterschießen Nerven
Nach dem 5:3 Endstand nach Elfmeterschießen steht es nun fest: Leipzig ist zum ersten Mal DFB-Pokal Sieger und krönt seine ohnehin schon erfolgreiche Saison
Vorbereitung auf das Finale:
Final-Debütant Domenico Tedesco setzt im dritten DFB-Pokal-Endspiel von RB Leipzig auf Emil Forsberg in der Startelf.
Der Schwede erhält in der Offensive den Vorzug vor Dani Olmo und spielt gegen den SC Freiburg an der Seite des zuletzt überragenden Christopher Nkunku. Zudem vertraut Trainer Tedesco in der Abwehr auf Marcel Halstenberg und Lukas Klostermann. Klostermann rückt im Vergleich zum 1:1 beim Absteiger Arminia Bielefeld für Angeliño in die Startelf. Im Sturm bekommt am Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) im Berliner Olympiastadion André Silva das Vertrauen.
Freiburgs Trainer Christian Streich setzt auf die erwartete Formation mit einer Dreier-Abwehrkette. Verteidiger Manuel Gulde ist der einzige neue Spieler in der Startelf der Badener im Vergleich zum 1:2 im letzten Liga-Spiel bei Bayer Leverkusen, er verdrängt Offensivmann Woo-yeong Jeong auf die Bank. Auch Rekordjoker Nils Petersen sitzt beim Sport-Club zunächst draußen.
«Wir haben uns wie auf ein Bundesliga-Spiel vorbereitet. Der Unterschied war, dass wir am Donnerstag schon hergeflogen sind», sagte Streich kurz vor dem Anpfiff in der ARD. Es sei «die gleiche Vorbereitung, die gleiche Akribie. Noch mehr wäre zu viel.»








