Wellinger sieht Prevc als unschlagbar an. Die Chancen für andere Springer sind minimal. Hoffmann kämpft mit Verletzungen.
Prevc dominiert, Wellinger skeptisch

Andreas Wellinger glaubt nicht an das große Skisprung-Wunder. Er hält es quasi für unmöglich, dass Domen Prevc, der Dominator der Vierschanzentournee, seinen riesigen Vorsprung beim Finale in Bischofshofen noch aus der Hand gibt.
«Da müsste Domens Ski von der Spurfräse überfahren oder er disqualifiziert werden», sagte der 30-Jährige. «Ansonsten brennt da nichts mehr an.» Teamkollege Philipp Raimund schätzte die Chance, dass Prevc nicht den goldenen Adler gewinnt, auf «ein Prozent».
Zwei Tournee-Springen hat Prevc schon gewonnen
Prevc dominiert die 74. Ausgabe der Tournee seit Beginn. Der 26-jährige Slowene gewann in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. In Innsbruck landete er auf dem zweiten Platz. Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten im Gesamtklassement, den Österreicher Jan Hörl, der knapp vor seinem Landsmann Stephan Embacher liegt, beträgt ungefähr 23 Meter. Auch die Qualifikation in Bischofshofen konnte Prevc für sich entscheiden.
«Interessant wird das Duell um Platz zwei beziehungsweise den Tagessieg», sagte Wellinger. Einen deutschen Gewinner zum Tournee-Abschluss auf der Paul-Außerleitner-Schanze gab es seit Sven Hannawalds Vierfach-Triumph 2002 nicht mehr.
Felix Hoffmann, der beste Springer im Team von Bundestrainer Stefan Horngacher, belegt im Tournee-Ranking den fünften Platz. Trotzdem war der 28-Jährige in der Qualifikation nicht so gut und kämpft zudem mit Knieproblemen. Die Veranstaltung beginnt heute um 16.30 Uhr (ARD und Eurosport).








