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Last-Minute-Sieg für Bayer Leverkusen,13 Punkte Vorsprung auf Bayern vor Topspiel gegen Dortmund

Bayer Leverkusen bleibt unbesiegt und feiert gegen Hoffenheim einen 2:1-Sieg. Der Vorsprung auf Bayern beträgt vor dem Topspiel 13 Punkte.

Leverkusens Patrik Schick traf in der Nachspielzeit zum 2:1 gegen Hoffenheim.
Foto: Marius Becker/dpa

Bayer Leverkusen, der aktuelle Tabellenführer, bleibt ungeschlagen dank eines weiteren Last-Minute-Sieges in dieser Saison und kann allmählich mit der Planung der Meisterfeier beginnen. Gegen die TSG Hoffenheim gelang der Werkself ein 2:1 (0:1) Sieg, obwohl sie zunächst in Rückstand geraten war.

Der Abstand zum FC Bayern beträgt vor dem Topspiel der Münchner am Abend (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund 13 Punkte. RB Leipzig ist nun vorerst Vierter nach einem 0:0 gegen den FSV Mainz 05. Ralph Hasenhüttl feierte als neuer Trainer des VfL Wolfsburg mit dem 2:0 (1:0) Sieg gegen Werder Bremen ein gelungenes Debüt.

Borussia Mönchengladbach erlitt gegen den SC Freiburg eine 0:3 (0:1) Niederlage und fiel auf den 13. Platz zurück. Die Gladbacher wurden vom 1. FC Union überholt, nachdem sie 0:0 gegen Eintracht Frankfurt spielten.

Andrich und Schick lassen Leverkusen jubeln

Am Vortag wurde in Leverkusen die Nachricht gefeiert, dass der begehrte Trainer Xabi Alonso auch nach dem Sommer weiterhin Trainer bei Bayer sein wird. Trotzdem ging Hoffenheim in Führung: Maximilian Beier (33.) erzielte das erste Tor bei einem gefährlichen Abschluss der Gäste. Leverkusen kämpfte in der Folgezeit mit starkem Offensivfußball um den Ausgleich. Auch Hoffenheim hatte weitere Chancen, aber Robert Andrich (88.) und Patrik Schick (90.+1) drehten das Spiel schließlich noch um.

Leipzig hatte mehrere Gelegenheiten erarbeitet und hoffte in der ersten Halbzeit auch auf einen nicht gegebenen Handelfmeter (8.). Mainz hielt jedoch lange stand. Das vermeintliche Führungstor von RB durch Loïs Openda wurde nicht anerkannt, da der Belgier zuvor im Abseits stand (45.).

Wolfsburg profitiert von Roter Karte gegen Jung

Wolfsburg hatte auch unter Hasenhüttl an der Seitenlinie zunächst Schwierigkeiten, sich im Offensivspiel zurechtzufinden. Am Ende einer ersten Halbzeit mit wenigen Chancen half den Gästen ein Pfiff von Schiedsrichter Sascha Stegemann, der ein Foul von Bremens Anthony Jung als Notbremse wertete und dem Abwehrspieler die Rote Karte zeigte (43.). Der fällige Freistoß für Wolfsburg kurz vor der Strafraumgrenze blieb ohne Erfolg, aber Maxence Lacroix traf wenig später nach einer Ecke (45.+4). Der Torschütze sah selbst in der zweiten Halbzeit die Rote Karte (76.), bevor Lovro Majer (84.) den Sieg des VfL sicherte.

Michael Gregoritsch (7.) erzielte früh das Führungstor für Freiburg in Mönchengladbach, und Merlin Röhl (47.) legte kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit nach. Der 21-Jährige traf mit einem flachen Schuss aus der Ferne. Ritsu Dōan (57.) entschied das Spiel.

dpa