Der FC Liverpool bleibt ein Rätsel. Nach der überraschenden Niederlage beim Tabellenletzten Wolverhampton findet Markus Babbel im Football Monday Podcast deutliche Worte. Für den ehemaligen Liverpool-Profi sind die Reds aktuell kaum berechenbar.
Liverpool-Alarm in der Premier League

Liverpool schwankt zwischen Weltklasse und Krise
Der FC Liverpool liefert derzeit eines der widersprüchlichsten Bilder der Premier League.
Im Football Monday Podcast analysiert Markus Babbel die überraschende Niederlage der Reds beim Tabellenletzten Wolverhampton – und erkennt darin ein Muster, das sich durch die gesamte Saison zieht.
„Liverpool schafft es einfach nicht, über längere Zeit gute Leistungen zu zeigen“, erklärt Babbel.
Genau diese fehlende Konstanz sei der Hauptgrund dafür, dass Liverpool im Titelrennen längst keine Rolle mehr spielt.
Gute Spiele – und dann wieder Rückschläge
Was Babbel besonders irritiert: Liverpool zeigt immer wieder, welches Potenzial im Team steckt. In manchen Spielen wirken die Reds dominant, kreativ und gefährlich. Doch diese Phasen halten selten lange an.
„Wenn sie Gas geben, sieht man, was sie können“, sagt Babbel.
„Aber sie machen es nicht konstant.“
Gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner verliert Liverpool regelmäßig den Fokus.
Wolverhampton-Niederlage passt ins Bild
Die 1:2-Niederlage gegen Wolverhampton ist für Babbel deshalb kein Ausrutscher. Der Tabellenletzte kämpfte um jeden Ball und nutzte die Schwächen der Reds konsequent aus.
Für Babbel ist klar:
Liverpool erlaubt sich immer wieder unnötige Konzentrationsprobleme. Diese Schwächephasen führen dazu, dass Gegner plötzlich wieder ins Spiel kommen.
Lethargiephasen als großes Problem
Babbel beschreibt ein weiteres auffälliges Muster:
Liverpool habe immer wieder Spielphasen, in denen die Mannschaft plötzlich Tempo und Intensität verliert. „Immer wieder diese Lethargiephasen“, sagt er. Gerade in der Premier League, einer Liga mit enormer Intensität, könne sich ein Team solche Momente kaum leisten.
Champions League als letzte große Chance
In der Liga ist der Titel längst außer Reichweite. Deshalb könnte laut Babbel der Fokus stärker auf der Champions League liegen. Dort habe Liverpool in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie in K.-o.-Spielen zu Höchstleistungen fähig sind. Babbel sieht darin möglicherweise die größte Motivation für den Rest der Saison.
Arsenal nutzt die Liverpool-Schwäche
Während Liverpool schwankt, sammelt Arsenal weiter wichtige Punkte. Der knappe 1:0-Sieg gegen Brighton zeigt laut Babbel eine Qualität, die Meisterteams oft auszeichnet: Auch ohne überragende Leistung gewinnen.
Manchester City ließ gleichzeitig Punkte liegen – und Arsenal konnte seinen Vorsprung ausbauen.








