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Handball-Bundestrainer setzt auf Stammformation und Debütanten

Gislason plant mit Kohlbacher und Debütant Freihöfer für Länderspiele gegen Österreich und neue EM-Qualifikation.

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason kann wieder auf Kreisläufer Jannik Kohlbacher setzen.
Foto: Marco Wolf/dpa

Der Handball-Bundestrainer Alfred Gislason setzt nach dem bitteren WM-Aus im Viertelfinale gegen Portugal weiterhin stark auf seine Stammformation. Außerdem kann er in den Länderspielen gegen Österreich am 13. März (18.00 Uhr) in Wien und zwei Tage später in Hannover (16.30 Uhr) wieder auf den zuletzt verletzt fehlenden Kreisläufer Jannik Kohlbacher von den Rhein-Neckar Löwen zählen.

Der isländische Trainer probiert mit dem Berliner DHB-Debütanten Tim Freihöfer eine neue Option auf Linksaußen aus. Auch Max Christoph Beneke von den Füchsen Berlin, ein Linkshänder, ist Teil des 18-köpfigen Aufgebots für die Qualifikation zur Europameisterschaft vom 15. Januar bis zum 1. Februar 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen.

Gislason setzt auf «stabiles Fundament»

«Österreich hat uns im vergangenen Jahr zweimal extrem gefordert. Für die kommenden beiden Spiele brauchen wir deshalb ein stabiles Fundament», sagte Gislason. Damit erinnerte er an das schwer erkämpfte Remis in der WM-Hauptrunde sowie an das entscheidende Spiel der Olympia-Qualifikation, in dem sich das Team um Kapitän Johannes Golla im vergangenen März knapp behauptet hatte. 

Deutschland hat im November mit Siegen gegen die Schweiz (35:26) und die Türkei (36:29) einen optimalen Start in die EM-Qualifikation hingelegt. Das DHB-Team wird am 7. Mai in Zürich gegen die Schweiz antreten und am 11. Mai die Türkei in Stuttgart empfangen.

Das DHB-Aufgebot zur EM-Quali: 

Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel) – Feld: Max Christoph Beneke (Füchse Berlin), Rune Dahmke (THW Kiel), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Tim Freihöfer (Füchse Berlin), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Marko Grgic (ThSV Eisenach), Timo Kastening (MT Melsungen), Juri Knorr (Rhein-Neckar Löwen), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Julian Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Marian Michalczik (TSV Hannover-Burgdorf), Christoph Steinert (HC Erlangen), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf), Luca Witzke (SC DHfK Leipzig), Lukas Zerbe (THW Kiel)

dpa