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Manchester City übernimmt die Führung: Guardiola als strategische Bienenkönigin

Arsenal verliert die Tabellenführung an Manchester City, während Pep Guardiola und Erling Haaland mit identischer Punktzahl auftrumpfen. Ein Sportpsychologe analysiert die Hintergründe dieses spannenden Wettkampfs.

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Tabellenführung von Arsenal weg: Sportpsychologe enthüllt: Pep Guardiola ist eine Bienenkönigin
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Arsenal steht vor einer entscheidenden Wende, während Manchester City mit Erling Haaland an der Spitze der Premier League auftrumpft. Ein englischer Psychologe hat interessante Einblicke in die Dynamik zwischen Guardiola und seinem Team gegeben.

Nach 200 Tagen an der Tabellenspitze könnte der FC Arsenal bald seine Hoffnungen auf den ersten Titel in der Premier League seit über zwei Jahrzehnten verlieren. Am Mittwoch übernahm Manchester City zum ersten Mal in dieser Saison die Führung in der englischen Topliga, angeführt von dem Torjäger Erling Haaland.

Der Vorsprung ist jedoch minimal. Beide Mannschaften haben in 33 Spielen jeweils 70 Punkte gesammelt und eine Tordifferenz von +37. Der entscheidende Unterschied liegt in der Anzahl der Tore: Manchester City erzielte 66 Tore, während Arsenal 63 Treffer vorweisen kann.

City will die Führung nicht abgeben

Nach einem 1:0-Sieg gegen den Absteiger Burnley möchte City die Tabellenführung nicht mehr aus der Hand geben. Trotz einer dominanten Leistung mit 28 Torschüssen und einem Expected-Goals-Wert von 3,54 gelang es dem Team nicht, weitere Tore zu erzielen, nachdem Haaland in der fünften Minute das erste Tor erzielt hatte.

„Wir hatten unsere Chancen“, sagte Guardiola nach dem Spiel. „Ich bin nicht frustriert. Warum sollte ich? Wir haben drei Punkte geholt und führen die Tabelle an. Natürlich können wir es besser machen, aber die Jungs haben alles gegeben.“

In den verbleibenden fünf Spielen der Saison wird es für Arsenal, den Vizemeister der Jahre 2023, 2024 und 2025, sowie für City, den Serienmeister seit Guardiolas Amtsantritt im Sommer 2016, darum gehen, den Druck auf den Rivalen aufrechtzuerhalten.

Neun Punkte Rückstand aufgeholt

Für Guardiola und City scheint die Aufgabe einfacher zu sein. Nach der Länderspielpause im späten März gelang es ihnen, den neun Punkte Vorsprung von Arsenal vollständig aufzuholen und im direkten Duell am vergangenen Sonntag mit einem 2:1-Sieg einen entscheidenden Schlag zu versetzen.

„Ich habe keine Maschine, die mir zeigt, wie der Druck auf mich war oder wie nervös ich war“, erklärte Guardiola nach dem Sieg in Burnley, der nach einem riskanten Ausflug des Heimkeepers Martin Dubravka kurzzeitig gefährdet war.

„Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, wie ich mich gefühlt habe, aber ich bin mir sicher, dass diese Erfahrungen für die Zukunft des Vereins von Vorteil sein werden. Je öfter man solche Situationen erlebt, desto besser kann man damit umgehen“, fügte Guardiola hinzu.

Psychologische Einblicke in Guardiolas Führung

Fünf Spiele bleiben beiden Teams, um den Titel zu kämpfen. Manchester City hat noch Auswärtsspiele gegen Everton und Bournemouth sowie Heimspiele gegen Brentford, Crystal Palace und Aston Villa vor sich. Arsenal hingegen kann am Samstag gegen Newcastle kurzzeitig wieder die Spitze übernehmen und hat danach noch Begegnungen gegen Fulham und Burnley im Emirates Stadium sowie Derbys gegen West Ham und Crystal Palace.

„Ich benutze gerne das Bild einer Bienenkönigin, um über Führung zu sprechen“, erklärte Sportpsychologe Phil Johnson. „Die Bienenkönigin hat ein Pheromon, das die Bienen motiviert. Sie fliegt umher und berührt die Bienen mit ihrem Pheromon.“

Johnson betonte, dass Guardiola in der aktuellen Situation wie eine Bienenkönigin agiert, die die richtige Energie in das Team bringt. „Es ist, als würde Guardiola die Bienenkönigin bei Manchester City sein und die richtigen Pheromone durch den Bienenstock strömen lassen“, sagte der Psychologe und ließ dabei wenig Gutes über Arsenal-Trainer Mikel Arteta verlauten, der nach 200 Tagen an der Spitze die Tabellenführung abgeben musste.

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TS