Die Eisbären Berlin stehen zum 17. Mal in einem Playoff-Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Die Adler Mannheim scheitern so früh wie seit sieben Jahren nicht mehr.
Mannheim scheitert vorzeitig – Eisbären Berlin im Halbfinale

Die Eisbären Berlin haben als drittes Team der Deutschen Eishockey Liga das Playoff-Halbfinale erreicht. Der Hauptrundenzweite besiegte die Adler Mannheim im fünften Viertelfinale mit dem vierten Sieg.
Die Eisbären sicherten sich mit einem 3:2-Sieg (1:1, 1:0, 1:1) den entscheidenden Sieg und werden ab Ostermontag entweder auf die Straubing Tigers oder den Titelverteidiger EHC Red Bull München in der Vorschlussrunde treffen.
Die Saison endet für die Adler einmal mehr vorzeitig und enttäuschend. Das mit SAP-Millionen üppig finanzierte Team, das schon in der Hauptrunde deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, wartet inzwischen bereits seit fünf Jahren auf einen erneuten Meistertitel. Im Viertelfinale scheiterte Mannheim zuletzt vor sieben Jahren.
Adler-Trainer enttäuscht
«Das bricht einem immer das Herz», sagte Adler-Coach Dallas Eakins bei MagentaSport. Wie in den vergangenen Spielen auch war Berlin in den entscheidenden Momenten cleverer und effektiver und hatte in Jake Hildebrand den deutlich besseren Torhüter.
Vorher hatten Bremerhaven und München bereits das Halbfinale erreicht, das Straubing am Gründonnerstag vervollständigen kann. Die Tigers besiegten die Schwenninger Wild Wings mit 3:2 (2:0, 1:0, 0:2) und führen nun in der Best-of-seven-Serie mit 3:2 Siegen.








