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Julian Schuster wird neuer Trainer beim SC Freiburg

Der ehemalige Profi übernimmt Cheftrainerposten und bringt Vereinserfahrung mit, um erfolgreiche Ära fortzusetzen.

Soll Medienberichten zufolge beim SC Freiburg auf Christian Streich folgen: Julian Schuster.
Foto: Patrick Seeger/dpa

Ex-Profi Julian Schuster steht Medienberichten zufolge als Nachfolger von Trainer Christian Streich beim SC Freiburg fest. Als interne Lösung wird der 38-Jährige demnach nach der Saison den Cheftrainerposten übernehmen, berichteten «Bild» und «Kicker» am Mittwoch. Offiziell könnte die Entscheidung demnach am Donnerstag oder Freitag verkündet werden. 

Auch nach dpa-Informationen sollte der neue Coach noch in dieser Woche mitgeteilt werden. Erst am Montag hatte der Sport-Club bekannt gegeben, dass die Streich-Ära nach zwölf Jahren zu Ende gehen wird. Über den Nachfolger werde «zeitnah» informiert, hieß es. 

Schuster arbeitet seit einigen Jahren bei den Freiburgern als Bindeglied zwischen Profis und Nachwuchs und ist daher eng mit der Mannschaft verbunden. Er ist mit den Abläufen innerhalb des Vereins vertraut und wird hoch geschätzt.

Schuster war unter Streich Freiburg-Kapitän

Im Sommer 2018 beendete Schuster seine Profikarriere nach zehn Jahren beim SC Freiburg, nachdem er zuvor Kapitän unter Streich gewesen war. Er spielte noch mit aktuellen Leistungsträgern wie Kapitän Christian Günter und Mittelfeld-Stabilisator Nicolas Höfler zusammen.

«Julian Schuster war schon als Spieler der längste verlängerte Arm eines Trainers, den ich je gesehen habe», sagte der frühere Freiburger Stürmerstar Nils Petersen der Deutschen Presse-Agentur über seinen früheren Mitspieler am Dienstag und lobte ganz generell: «Für mich war sonnenklar, dass Schusti eines Tages Trainer wird, und mich würde es sehr wundern, wenn diese tolle Persönlichkeit keinen Erfolg hätte.»

Schuster, der frühere defensive Mittelfeldspieler, wird ohne Trainererfahrung befördert und übernimmt als Streich-Nachfolger eine äußerst schwierige Aufgabe. Streich war ein Aushängeschild des Clubs, beliebt und hoch geschätzt, nicht nur im Sport, sondern auch außerhalb. Er war sportlich erfolgreich und führte die Badener zuletzt zweimal hintereinander ins Achtelfinale der Europa League. Vor zwei Jahren erreichte er mit seinem Team sogar das Endspiel im DFB-Pokal. Nun hat Streich nach mehr als zwölf Jahren eigenständig beschlossen, aufzuhören, um Platz für neue Energien zu schaffen.

dpa