Eduard Koksharov, ehemaliger Handball-Star und Trainer, wird tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Sein plötzlicher Tod mit nur 50 Jahren schockiert die Handballgemeinschaft, erste Verdachtsmomente deuten auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hin.
Mit 50 Jahren: Handball-Legende tot im Hotel gefunden

Am Dienstagmorgen erschien der Trainer von Brest HC Meshkov, Eduard Koksharov, nicht zum gemeinsamen Frühstück im Trainingslager. Dies ließ zunächst niemanden im Team ahnen, dass sich kurz darauf eine tragische Nachricht verbreiten würde. Koksharov wurde leblos in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Sein unerwarteter Tod im Alter von nur 50 Jahren hat die Handballgemeinschaft erschüttert.
Mi recuerdo para Eduard Koksharov. El que fuera grandísimo extremo y un excelente avanzado, nos ha dejado de forma repentina a los 50 años. Qué pena. Koksharov fue campeón del mundo y olímpico con Rusia. Como entrenador dirigió a Vardar, Rusia, Rostov y Meshkov, su último equipo pic.twitter.com/RKWrljVBvk
— Luis Miguel López (@Luismilopez5) March 31, 2026
„Wir werden ihn als einen Menschen in Erinnerung behalten, der unser Team und die Herzen all derer, die ihn kannten, nachhaltig geprägt hat“, erklärte der Klub in einer offiziellen Mitteilung. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass ein Schlaganfall oder Herzinfarkt die Ursache seines plötzlichen Ablebens sein könnten. Der Verlust wird als „Schock für die gesamte Handballfamilie“ beschrieben.
Koksharovs beeindruckende Karriere
Während seiner aktiven Laufbahn zählte Koksharov zu den besten Linksaußen weltweit. Nach seiner Zeit beim SKIF Krasnodar wechselte er zu RK Celje, wo er achtmal die nationale Meisterschaft und 2004 die Champions League gewann. Zudem feierte er zwei Titelgewinne mit Medwedi Tschechow in Russland. Koksharov ist der einzige russische Nationalspieler, der über 1000 Tore für die Nationalmannschaft erzielt hat (insgesamt 1110 in 226 Länderspielen).
Mit der russischen Nationalmannschaft gewann er 1997 Gold bei der Weltmeisterschaft und 2000 bei den Olympischen Spielen. Darüber hinaus sicherte er sich Silber bei der WM 1999 und der EM 2000 sowie Bronze bei den Olympischen Spielen 2004. Bei der WM 1999 wurde er Torschützenkönig und wurde in den Jahren 2001, 2003, 2004, 2005, 2006 und 2007 bei Welt- und Europameisterschaften als bester Linksaußen ausgezeichnet.
Nach der aktiven Karriere
Von 2017 bis 2020 war Koksharov Trainer der russischen Nationalmannschaft. Mit seinem Team aus Brest gewann er in Weißrussland die Meisterschaft, den Pokal, den Supercup sowie die SEHA-Liga. Der ehemalige Weltklasse-Spieler hinterlässt seine Frau und zwei Kinder. Sein Sohn Alexander Koksharov (24) ist als Fußball-Profi beim FK Krasnodar aktiv.
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Bildquelle: Dietmar Rabich via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)








