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Thomas Müller schießt Vancouver Whitecaps zum Sieg gegen St. Louis City SC

Der Weltmeister von 2014 verwandelte spät einen Foulelfmeter und entschied das Match mit seinem Premieren-Treffer. "Ich habe das entscheidende Tor direkt vor unseren tollen Fans gemacht. Ein unbeschreibliches Gefühl", schwärmte Müller.

Thomas Müller traf per Elfmeter zum 3:2-Sieg.
Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa

Thomas Müller hat die Vancouver Whitecaps bei seinem Startelf-Debüt in der 14. Minute der Nachspielzeit zum Sieg geschossen. Der Weltmeister von 2014 verwandelte in der Major League Soccer spät einen Foulelfmeter und entschied das Match mit seinem Premieren-Treffer gegen St. Louis City SC mit 3:2 (1:1). «Ich habe das entscheidende Tor direkt vor unseren tollen Fans gemacht. Ein unbeschreibliches Gefühl», schwärmte Müller, der sein Team als Kapitän anführte. 

Wie bereits bei seinem halbstündigen Debüt am vergangenen Sonntag gegen Houston (1:1) war Müller auch gegen St. Louis auffällig. Schon nach zwei Minuten hatte der 35-Jährige die erste gute Torchance per Kopf. Sein Schuss verfehlte das Tor nur knapp.

Müller versuchte, das Team durch Anweisungen an seine Mitspieler zu leiten. Auch als Anspielstation wurde der Ex-Nationalspieler immer wieder gesucht. Obwohl seine Ideen nicht immer passten, initiierte er dennoch viele Angriffe der Whitecaps.

Eduard Löwen hatte jedoch die spielstarken Gäste aus dem US-Bundesstaat Missouri in Führung gebracht (14. Minute). Neben dem 28-Jährigen standen mit Marcel Hartel, Timo Baumgartl sowie dem Ex-Dortmunder Torhüter Roman Bürki mehrere Profis mit Bundesliga-Erfahrung in der Startaufstellung von St. Louis. Auch der eingewechselte Alfredo Morales hat in der höchsten deutschen Spielklasse gespielt.

Müller eiskalt gegen Bürki

Ben White erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte per Foulelfmeter den Ausgleich zum 1:1 für Vancouver (45.+4). Trotzdem gelang João Klauss den Gästen das 2:1 (73.). Daniel Ríos glich später für die Whitecaps aus (79.). Dann kam der entscheidende Moment von Müller, der gegen Bürki in der Nachspielzeit die Nerven behielt.

Nach ausführlicher Videoanalyse hatte Schiedsrichter Fotis Bazakos zuvor auf Elfmeter entschieden. Zuletzt hatte Müller für die Bayern im Dezember 2020 in der Champions League bei Atlético Madrid (1:1) einen Strafstoß verwandelt.

dpa