Eishockey-Meister EHC Red Bull München bleibt nach einer schwierigen Hauptrunde im Playoff-Viertelfinale bislang souverän. Auch Bremerhaven steht kurz vor einem Meilenstein. Mannheim hat Probleme.
DEL-Playoffs: München und Bremerhaven vor Halbfinal-Einzug

Der EHC Red Bull München, Titelverteidiger, zeigt zur entscheidenden Zeit in der Deutschen Eishockey Liga Anzeichen von Topform und steht nur noch einen Sieg vom Playoff-Halbfinale entfernt.
Das Team von Ex-Bundestrainer Toni Söderholm hat auch das dritte Viertelfinalspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit 4:3 (0:1, 3:0, 0:1) gewonnen und kann bereits am Sonntag die Best-of-seven-Serie zu Hause mit dem vierten Sieg entscheiden.
«So ist der Plan. Die Chance, die du jetzt zu Hause hast, willst du auch nutzen», sagte Kapitän Patrick Hager beim Internet-Sender MagentaSport. Der Nationalspieler schoss zwei Tore für den Meister, der die Hauptrunde nur als Tabellenfünfter beendet hatte.
Eisbären gegen Mannheim in Führung
Der Favorit Adler Mannheim hat nach einer schwierigen Hauptrunde auch in den Playoffs noch nicht so gut gespielt. Nach einem Sieg in der Viertelfinalserie gegen die Eisbären Berlin haben sie das dritte Spiel in der Hauptstadt mit 2:3 verloren. Die Eisbären führen nun in der Serie mit 2:1. Mannheim hat sich durch eine Spieldauerdisziplinarstrafe für Korbinian Holzer selbst geschwächt.
Die Fischtown Pinguins könnten bereits am Sonntag ins Halbfinale einziehen, was einen Meilenstein in ihrer Geschichte darstellen würde. Jan Urbas, der Top-Scorer, war erneut der Held des Nordseeclubs, als er den Vize-Meister ERC Ingolstadt mit 4:3 (0:1, 2:1, 1:1) in der Verlängerung besiegte. Der Slowene erzielte in der fünften Minute der Overtime seinen dritten Sieg im dritten Spiel für den Hauptrunden-Sieger.
In der Serie Straubing gegen Schwenningen könnten die Schwarzwälder den entscheidenden Auswärtssieg errungen haben. Die Schwenningen Wild Wings gewannen 4:3 (3:0, 0:2, 0:1) nach Verlängerung und führen in der Serie nun 2:1. Im siebten Saisonduell beider Teams war es der erste Auswärtssieg. Tyson Spink traf für Schwenningen in der 17. Minute der Verlängerung.








