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Nach Hinrunden-Analyse: Walter bleibt Trainer des HSV

Zweimal hat Tim Walter mit dem Hamburger SV schon den Bundesliga-Aufstieg verpasst. Auch in dieser Saison ist das große Ziel wieder in Gefahr. Doch Walter darf vorerst weitermachen.

Genießt beim HSV weiter das Vertrauen seiner Vorgesetzten Trainer Tim Walter.
Foto: Andreas Gora/dpa

Der Hamburger SV wird trotz der starken Kritik am Trainer Tim Walter in die Rückrunde gehen. Dies wurde vom Fußball-Zweitligisten nach einer Analyse der Hinrunde durch Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Claus Costa zusammen mit dem Trainer-Team bekannt gegeben.

«Dieser Analyseprozess war für uns alle wertvoll. Und es ist sehr gut, dass wir ihn im direkten Anschluss an die frischen Eindrücke der Hinrunde eingeleitet haben, ohne uns von Emotionen leiten zu lassen», sagte Boldt.

Alltagsabläufe noch «leistungsfördernder» gestalten

Die sportliche Führung teilte unter anderem mit, ab dem Trainingsbeginn des neuen Jahres Alltagsabläufe noch «leistungsfördernder» gestalten zu wollen. Was damit genau gemeint war, blieb zunächst offen.

Die Hamburger waren gut in die Saison gestartet, hatten jedoch zunehmend Probleme mit der mangelnden Stabilität, der Fehleranfälligkeit in der Defensive und einer auffällig schwachen Auswärtsform. Im Volksparkstadion hatten die Hamburger in acht Spielen sieben Siege erzielt, in der Fremde jedoch nur zehn Punkte geholt. In der Folge ist der HSV auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht. Nach 17 Spieltagen beträgt der Abstand der Hamburger zu Holstein Kiel auf dem ersten Rang vier Punkte.

Im Sommer 2021 kam Walter nach Hamburg und ist der Trainer des HSV mit der längsten Amtszeit in diesem Jahrtausend. Der 48-Jährige scheiterte zweimal mit den Hanseaten in der Aufstiegsrelegation. Auch in dieser Saison ist das erklärte Ziel wieder die Rückkehr in die Bundesliga.

dpa