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Nach Rassismus-Vorfall: Bayern-Trainer Kompany mit emotionalem Appell

Klare Worte von der Seitenlinie: Nach einem Rassismus-Vorfall im Umfeld eines Spiels des FC Bayern hat Trainer Vincent Kompany deutliche Stellung bezogen. Der Belgier fand auf der Pressekonferenz eindringliche Worte gegen Diskriminierung im Fußball.

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Foto: depositphotos

Trainer Vincent Kompany vom FC Bayern München reagierte mit einem flammenden Appell auf rassistische Äußerungen, die im Zusammenhang mit einem Bundesliga-Spiel bekannt wurden. Kompany betonte, dass im Fußball – wie in der Gesellschaft insgesamt – kein Platz für Rassismus sei.

„Null Toleranz“ gegenüber Diskriminierung

Auf der Pressekonferenz machte Kompany deutlich, dass rassistische Beleidigungen nicht relativiert oder verharmlost werden dürften. Der Fußball habe eine besondere gesellschaftliche Verantwortung, da er Menschen unterschiedlichster Herkunft verbinde.

Er forderte klare Konsequenzen für Täter und rief gleichzeitig dazu auf, Haltung zu zeigen – sowohl innerhalb der Vereine als auch auf den Rängen.

Verein positioniert sich klar

Auch der FC Bayern stellte sich deutlich gegen jede Form von Diskriminierung. Der Klub betonte, man stehe für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt. Entsprechende Vorfälle würden geprüft und – falls erforderlich – sanktioniert.

Rassismus ist im Profifußball seit Jahren ein wiederkehrendes Thema. Verbände und Vereine setzen verstärkt auf Präventionsprogramme, Aufklärung und konsequente Maßnahmen bei Verstößen.

Deutliche Botschaft aus München

Mit seinem öffentlichen Auftritt setzte Kompany ein klares Signal. Seine Worte unterstreichen, dass das Thema nicht nur sportlich, sondern gesellschaftlich von großer Bedeutung ist.

Der Verein kündigte an, den Vorfall intern sowie gemeinsam mit den zuständigen Stellen weiter aufzuarbeiten.

TS
Quellen: n-tv.de