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Rekordmeister Boston Celtics gewinnt zweites NBA-Finalspiel gegen Dallas Mavericks

Dallas Mavericks unter Druck trotz starkem Luka Doncic, Boston überzeugt mit breitem Kader und Siegesserie

Derrick White (l) von den Boston Celtics im Duell mit Kyrie Irving von den Dallas Mavericks.
Foto: Steven Senne/AP

Der Rekordmeister Boston Celtics hat auch das zweite Spiel der NBA-Finalserie gewonnen und hat weiterhin seinen 18. Meistertitel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga fest im Visier.

Das Team aus Massachusetts gewann sein zweites Heimspiel gegen die Dallas Mavericks mit 105:98 und führt die Best-of-Seven-Serie mit 2:0 an. Dies setzt Dallas vor den beiden eigenen Heimspielen am Mittwoch und Freitag unter Druck.

Auch Luka Doncic konnte die erneute Niederlage der Texaner nicht verhindern. Der slowenische Superstar erzielte 32 Punkte, holte elf Rebounds und gab elf Assists und trug damit erneut zu einem Triple-Double bei. Es war das erste Triple-Double überhaupt in der Geschichte der Mavericks in einer Finalserie.

Im zweiten Spiel fehlte dem 25-Jährigen erneut die Unterstützung seiner Teamkollegen. Kyrie Irving erzielte lediglich 16 Punkte. Kleber spielte insgesamt 16 Minuten, konnte jedoch bei vier Würfen Richtung Korb keinen Treffer erzielen.

Boston wartet seit 16 Jahren auf einen Titel

Jrue Holiday ragte bei den Gastgebern mit 26 Punkten und elf Rebounds heraus. Im Gegensatz zu den Mavericks wies Boston jedoch eine breitere Kaderstärke auf. Auch Jaylen Brown (21 Punkte) und Jayson Tatum (18 Punkte, zwölf Assists) trugen zum Sieg bei, obwohl Tatum mit einer Trefferquote von nur 27 Prozent einen ungewöhnlich schwachen Abend hatte.

«Deshalb sind sie die Nummer 1 in der NBA und haben die beste Bilanz», sagte Doncic mit Blick auf die Ausgeglichenheit des Hauptrundensiegers aus Boston: «Sie haben eine Menge großartiger Spieler. Im Grunde kann jeder durchstarten.»

Boston, das in den 1960er-Jahren die NBA dominierte, gewann zuletzt 2008 den Meistertitel. Die Mavericks konnten – angeführt von Dirk Nowitzki – drei Jahre später ihren bislang einzigen Titelgewinn feiern.

dpa