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New Jersey verlangt Anteile aus dem Verkauf von Rasenstücken des WM-Finales

New Jersey fordert einen Anteil an den Einnahmen aus dem Verkauf von Rasenstücken des WM-Finalspiels. Gouverneurin Mikie Sherrill argumentiert, dass die Steuerzahler des Bundesstaates für die Kosten des Rasens im MetLife Stadium aufkamen.

New Jersey fordert Anteil an Einnahmen aus dem Verkauf des WM-Finalrasens
Kenneth C. Zirkel via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Was als Nächstes zu erwarten ist: Im Rahmen der aktuellen Fußball-Weltmeisterschaft werden Teile des Rasens des Finalspiels zum Verkauf angeboten. Diese Entwicklung hat zu Spannungen geführt, da Mikie Sherrill, die Gouverneurin von New Jersey, eine Beteiligung an den Einnahmen fordert.

Ein Vertreter von Sherrill, Sean Higgins, erklärte, dass New Jersey einen erheblichen Beitrag zu den Kosten für den Rasen im MetLife Stadium geleistet hat. Er wies darauf hin, dass es nur gerecht sei, wenn die Steuerzahler des Bundesstaates an den Erlösen aus diesem Verkauf partizipieren.

Erwerb der Rasenstücke

Fußballenthusiasten haben bereits die Möglichkeit, im offiziellen Shop der FIFA Teile des Spielfelds zu erwerben. Am 19. Juli wird Spanien, das sich durch einen Sieg über Frankreich für das Endspiel qualifiziert hat, gegen England oder Argentinien antreten. Der Gegner wird heute ermittelt.

Prognostizierte Einnahmen für die FIFA

Die FIFA bietet die Rasenstücke zum Preis von rund 390 Euro an. Die Lieferung der Einzelteile erfolgt erst nach dem Spiel und zunächst nur innerhalb der USA sowie nach Großbritannien und Europa. Berichten zufolge könnte der Weltverband bei einem vollständigen Verkauf der angebotenen Pakete insgesamt 11,2 Millionen US-Dollar einnehmen.

Besonderheiten der Rasenstücke

Die Rasenstücke sind in hochwertigen Acrylblöcken konserviert und mit einem USB-Stick ausgestattet, der ein Echtheitszertifikat enthält. Jedes Stück wird als einzigartiges Sammlerstück beschrieben, das an eines der bedeutendsten Sportereignisse weltweit erinnert.

In der Vergangenheit hat die FIFA bereits Rasenstücke verkauft, unter anderem von der Klub-Weltmeisterschaft zwischen Chelsea und Paris Saint-Germain.

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Quellen: Focus, BR

Bildquelle: Kenneth C. Zirkel via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Ronny Winkler