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Orlando Magic scheitern ohne Wagner im NBA Cup Halbfinale

Die New York Knicks siegen 132:120 gegen Orlando, während die San Antonio Spurs die Oklahoma City Thunder mit 111:109 bezwingen.

Orlandos Tristan da Silva (l) wehrte sich vergeblich gegen Josh Hart und die Knicks.
Foto: Ronda Churchill/AP/dpa

Die Orlando Magic Basketballspieler scheiterten ohne den verletzten Welt- und Europameister Franz Wagner im Halbfinale des NBA Cups. Gegen die New York Knicks verlor Orlando am Ende mit 120:132. Die San Antonio Spurs setzten sich in einem dramatischen Spiel mit 111:109 gegen die Oklahoma City Thunder durch und fügten dem amtierenden Meister im 26. Spiel erst die zweite Niederlage zu. Die Siegesserie von 16 Spielen für das Team um den deutschen Center Isaiah Hartenstein endete damit ebenfalls.

Die Semifinals sind Teil der regulären Saison, in der die Thunder mit 24 Siegen weiterhin unangefochten an der Spitze der Western Conference stehen. Das Finale, das ebenfalls in Las Vegas in der Nacht auf Mittwoch stattfindet, wird jedoch nicht in die Bilanz einbezogen. Jeder Spieler des Siegers erhält bei diesem Turnier ein Preisgeld von mehr als einer halben Million US-Dollar.

Spurs mit Nervenstärke an der Freiwurflinie 

Die Partie zwischen San Antonio und den Thunder schien bereits entschieden zu sein, als der große Favorit mit 16 Punkten führte. Doch die Spurs, angeführt von Victor Wembanyama, der nach einem Monat Pause sein Comeback gab, holten noch vor der Halbzeitpause auf (46:49). In der zweiten Hälfte konnte sich kein Team absetzen, sodass es in den Schlusssekunden auf Nervenstärke an der Freiwurflinie ankam. Dort behielt San Antonio die Oberhand.

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Verletzungen bremsen Orlando aus

Auch Orlando und New York lieferten sich im ersten Halbfinale über drei Viertel ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis die Knicks mit einem 10:0-Lauf davonzogen. Entscheidenden Anteil daran hatte Jalen Brunson, der dem Spiel mit 40 Punkten und acht Assists als bester Scorer und Vorbereiter seinen Stempel aufdrückte. «Er erleichtert das Spiel für alle anderen», sagte Knicks-Coach Mike Brown über seinen Spielmacher und forderte Anerkennung in der Diskussion um den wertvollsten Spieler (MVP) der NBA: «Das ist es, was MVPs tun sollen. Und das hat er heute definitiv getan.»

Die Magic hatten im vierten Viertel aufgrund des Fehlens von Wagner Probleme, besonders als sich auch noch der beste Punktesammler mit 26 Zählern, Jalen Suggs, mit Hüftproblemen verabschiedete. Tristan da Silva, der letzte gesunde deutsche Magic-Profi, blieb ohne Treffer und hatte nur einen Rebound in zwölf Minuten. Sein Landsmann Ariel Hukporti erhielt keine Einsatzzeit von Coach Brown.

dpa