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Der Triumphzug von Tadej Pogacar beim Giro d’Italia hält an

Pogacar gewinnt erneut und baut seine Führung in der Gesamtwertung aus. Die Konkurrenz hat das Nachsehen.

Tadej Pogacar gewann auch die 8. Etappe des Giro d'Italia von Spoleto nach Prati di Tivo.
Foto: Gian Mattia D'Alberto/LaPresse/AP/dpa

Die Dominanz von Tadej Pogacar beim 107. Giro d’Italia setzt sich fort. Der slowenische Top-Favorit sicherte sich auch bei der zweiten Bergankunft den Sieg und feierte auf der achten Etappe bereits seinen dritten Etappensieg.

Der 25-Jährige siegte einen Tag nach seinem Erfolg im Einzelzeitfahren im Ferienort Prati di Tivo auf 1451 Metern Höhe vor dem Kolumbianer Daniel Martinez, dem Kapitän des deutschen Teams Bora-hansgrohe.

Pogacar kontert alle Attacken

Pogacar baute seine Führung in der Gesamtwertung durch eine Zeitgutschrift aus. Der zweimalige Tour-Sieger hat jetzt einen Vorsprung von 2:40 Minuten vor Martinez. Der Waliser Geraint Thomas, der im letzten Jahr Gesamtzweiter war, liegt 2:58 Minuten zurück auf dem dritten Platz.

Pogacar erreichte den fast 15 Kilometer langen Schlussanstieg zusammen mit seinen härtesten Konkurrenten. Nach einer langen Zeit der Ruhe begannen ungefähr zwei Kilometer vor dem Gipfel die Attacken. Allerdings konnte Pogacar die Angriffe mühelos kontern und musste kaum aus dem Sattel aufstehen. Schließlich erfolgte sein eigener erfolgreicher Antritt rund 250 Meter vor dem Ziel.

Vor dem ersten Ruhetag könnte sich am Sonntag eine Gelegenheit für Ausreißer ergeben. Die größten Schwierigkeiten auf den 214 Kilometern von Avezzano nach Neapel erwarten die Fahrer in der Schlussphase, wenn mehrere kurze, aber steile Anstiege bewältigt werden müssen. Fahrer mit explosiven Antritten dürften hier deutlich im Vorteil sein.

dpa