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Skisprung-Dominator Domen Prevc gewinnt Qualifikation in Bischofshofen

Deutscher Philipp Raimund auf dem sechsten Platz – Hoffmann trotz Knieproblemen optimistisch für morgen.

Domen Prevc ist der Überflieger dieser Tournee.
Foto: Daniel Karmann/dpa

Der Skisprung-Dominator Domen Prevc hat auch die Qualifikation für das Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen gewonnen. Der 26-jährige Slowene sprang 140 Meter weit und setzte sich damit vor dem zweitplatzierten Österreicher Stephan Embacher und dessen Landsmann Jan Hörl durch.

Hoffmann berichtet von Knieschmerzen

Als bester Deutscher landete Philipp Raimund bei eisigen Temperaturen von minus fünf Grad mit einem 135-Meter-Sprung auf dem sechsten Platz. Felix Hoffmann, der im Tournee-Ranking auf Rang fünf liegt und damit der Stärkste aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher ist, landete auf dem elften Rang. «Es war eher schwierig», sagte Hoffmann in der ARD.

Einen Trainingssprung hatte er ausgelassen. «Mein Knie zwickt ein bisschen», begründete Hoffmann dies. Ob er nach der Tournee deswegen eine kleine Pause einlegen werde, sei noch offen. «Es sollte für morgen noch kein Problem sein», sagte Horngacher. «Er hat ein paar Schmerzen, aber hat das gut im Griff.»

Auch Geiger, Wellinger und Paschke dabei

Die restlichen drei Athleten des Deutschen Skiverbands haben auch die Qualifikation für den Wettkampf geschafft. Für die einstigen Erfolgsgaranten Andreas Wellinger und Karl Geiger war das zuletzt nicht selbstverständlich.

Wellinger belegte mit einem Sprung auf 127,5 Meter den 23. Platz. Geiger sprang nur 117,5 Meter weit, wurde 44. und war damit natürlich nicht zufrieden. «Es war heute echt ein schwieriger Tag für mich», sagte der 32-Jährige, der in seiner Karriere schon fünfmal Weltmeister geworden ist. Pius Paschke landete auf dem 25. Rang.

Vor dem letzten Akt des Schanzen-Spektakels an diesem Dienstag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) führt Prevc mit 41,4 Punkten vor dem zweitplatzierten Hörl aus Österreich. Das entspricht ungefähr 23 Metern. Hoffmann liegt rund siebeneinhalb Meter hinter dem drittplatzierten Embacher aus Österreich.

dpa