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Raducanu unter Tränen auf Platz – Zuschauer ausgeschlossen

Ein Zuschauer wird während der Tennis-Partie der Britin Emma Raducanu in Dubai hinausgeworfen. Die Britin weint auf dem Platz. In der Vergangenheit hatte sie mit einem Stalker zu kämpfen.

Bei der Partie von Emma Raducanu in Dubai wird ein Zuschauer ausgeschlossen.
Foto: Asanka Brendon Ratnayake/AP/dpa

Die britische Tennisspielerin Emma Raducanu brach während ihres Zweitrundenmatches beim Turnier in Dubai offenbar aufgrund des Verhaltens eines Zuschauers in Tränen aus. Der Mann wurde dann von der Tribüne verwiesen. „Er wird von allen WTA-Veranstaltungen ausgeschlossen, bis geklärt ist, ob eine Bedrohung besteht“, teilte die Profiorganisation WTA mit.

Im ersten Satz ihres Spiels gegen die Tschechin Karolina Muchova weinte Raducanu beim Stand von 0:2, sprach mit der Unparteiischen, die ihr Funkgerät benutzte. Raducanu ging hinter den Schiedsrichterstuhl. Muchova kam zu ihrer Kontrahentin und tröstete diese, auch die Unparteiische kümmerte sich um Raducanu. Die 22-Jährige wischte sich mehrfach mit dem Handtuch über das Gesicht, setzte die Partie fort und verlor mit 6:7 (6:8), 4:6.

https://x.com/WTA/status/1892061613055746389

Profi-Organisation: Raducanu erhält Unterstützung

In ihrer Mitteilung schrieb die WTA davon, dass der Zuschauer bereits am Montag in einem öffentlichen Bereich ein «fixiertes Verhalten» gegenüber Raducanu gezeigt habe. Derselbe Mann sei auch beim Spiel am Dienstag identifiziert und ausgeschlossen worden. Die Sicherheit der Spielerinnen habe höchste Priorität, schrieb die WTA. Raducanu erhalte die notwendige Unterstützung, um ihr Wohlergehen sicherzustellen. 

Im Jahr 2022 wurde ein Mann wegen Stalkings von Raducanu zu gemeinnütziger, unbezahlter Arbeit verurteilt und erhielt zusätzlich ein fünfjähriges Kontaktverbot. Es gab zunächst keine Informationen über die Identität des Mannes, der in Dubai ausgeschlossen wurde.

Raducanu gewann 2021 sensationell als Qualifikantin die US Open. Danach gelang es ihr nicht, an diesen Erfolg anzuknüpfen, da sie immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte.

dpa