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Renard verpatzt WM-Debüt: Frankreich nur 0:0 gegen Jamaika

Frankreich kommt mit seinem neuen Trainer Hervé Renard gegen Außenseiter Jamaika nur zu einem torlosen Remis. Auch zwei andere Favoriten tun sich bei der Fußball-WM schwer, gewinnen aber.

Frankreich kommt gegen Außenseiter Jamaika nur zu einem torlosen Remis.
Foto: Mark Baker/AP/dpa

EM-Halbfinalist Frankreich hat das WM-Debüt seines neuen Trainers Hervé Renard verpatzt.

Im ersten Spiel der Gruppe F bei der Fußball-Weltmeisterschaft kamen die Französinnen in Sydney trotz drückender Überlegenheit und eines Lattentreffers in der 90. Minute nur zu einem enttäuschenden 0:0 gegen Jamaika. In der Nachspielzeit sah die Jamaikanerin Khadija Shaw (90.+2) Gelb-Rot, feierte aber mit ihren Kolleginnen den ersten Punktgewinn bei der zweiten WM-Teilnahme.

Frankreichs Trainer Hervé Renard hatte erst Ende März die Équipe Tricolore übernommen, nachdem er zuvor die Männer-Nationalmannschaften von Marokko und Saudi-Arabien bei WM-Turnieren betreut hatte. Damit ist der 54-Jährige nach dem Kanadier John Herdman (Männer Kanadas, Frauen Neuseelands) erst der zweite Trainer, der sowohl bei Männer- als auch Frauen-Endrunden dabei war.

Niederlande mit knappem Auftaktsieg

Zuvor hatte Schweden in der Gruppe G im neuseeländischen Wellington vor 18.317 Zuschauern mit einem Last-Minute-Treffer einen Fehlstart in die WM vermieden. Die ehemalige Bundesliga-Spielerin Amanda Ilestedt rettete mit ihrem Tor in der 90. Minute einen 2:1 (0:0)-Erfolg für die Skandinavierinnen und verhinderte zugleich den ersten Punktgewinn für Südafrika bei einer Fußball-WM. Hildah Magaia hatte den Außenseiter in der 48. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Fridolina Rolfö, die von 2017 bis 2021 für den FC Bayern München und den VfL Wolfsburg gespielt hatte, markierte in der 65. Minute den Ausgleich.

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Auch die Niederlande mühten sich zu einem knappen Auftakterfolg. Das Team des früheren Bayern-Trainers Andries Jonker bejubelte in Dunedin vor 11.991 Zuschauern einen 1:0 (1:0)-Sieg gegen WM-Neuling Portugal. Stefanie van der Gragt, in der Saison 2016/2017 bei den Bayern unter Vertrag, erzielte bereits in der 13. Minute per Kopf das Siegtor. Durch den Erfolg sind die Niederländerinnen Tabellenzweite in der Gruppe E hinter den USA, die mit einem 3:0 gegen Vietnam ins Turnier gestartet waren.

dpa