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Zverev kämpft sich durch fünften Satz und glaubt fest an sich

«Ich bin durch viel Scheiße gegangen in den letzten Jahren. Mit meinen Verletzungen, mit meinem Comeback, mit vielem Drum und Dran. Ich glaube trotzdem daran, dass das einen auch stärker machen kann», sagte der Hamburger nach dem Fünf-Satz-Sieg im Match-Tiebreak.

Zverev will seinen ersten Grand-Slam-Titel, und nirgends sind die Chancen so groß wie bei den French Open.
Foto: Christophe Ena/AP/dpa

Als Alexander Zverev beim Stand von 1:4 im fünften Satz das frühe Ende seiner Titelmission bei den French Open drohte, geriet der deutsche Tennisstar nicht in Panik. Er verlagerte seine Return-Position ein wenig nach vorne, um das gefährliche Serve-and-Volley-Spiel seines niederländischen Drittrunden-Gegners Tallon Griekspoor zu unterbinden. Und selbst bei einem Zwei-Break-Rückstand glaubte er weiterhin fest an sich.

«Ich bin durch viel Scheiße gegangen in den letzten Jahren. Mit meinen Verletzungen, mit meinem Comeback, mit vielem Drum und Dran. Ich glaube trotzdem daran, dass das einen auch stärker machen kann», sagte der Hamburger nach dem Fünf-Satz-Sieg im Match-Tiebreak. 

Zwei Richtungen habe er einschlagen können, veranschaulichte der 27-Jährige: «Du kannst entweder komplett runtergehen, oder du kannst zurückkommen und sagen: Ich bin durch all das gegangen, bin jetzt wieder hier und habe mir selbst die Chance erarbeitet, nochmal um solche Titel mitzuspielen.»

Dramatisches Aus gegen Nadal vor zwei Jahren

Vor zwei Jahren hat er sich in Paris im Halbfinale gegen Rafael Nadal verletzt und ist auf dramatische Weise ausgeschieden. Danach hat es lange gedauert, bis er wieder in der Weltspitze war.

Im vergangenen Jahr hat er erneut das Halbfinale erreicht, genauso wie bereits 2021 – jedoch reicht ihm das jetzt nicht mehr. Zverev strebt endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel an, und nirgends sind die Chancen so hoch wie auf Sand im Stade Roland Garros. In diesem Jahr sind zudem die großen Konkurrenten Novak Djokovic, Jannik Sinner und Carlos Alcaraz nicht zu hundert Prozent fit.

dpa