Sarah Engels erhielt beim Eurovision Song Contest in Wien gemischte Bewertungen: 42 Prozent der Umfrageteilnehmer fanden ihren Auftritt stark, während 21 Prozent enttäuscht waren. Sie landete am Ende auf dem 23. Platz.
Sarah Engels beim ESC: Umfrageergebnisse zu ihrem Auftritt in Wien

Die Kölner Sängerin Sarah Engels trat beim Eurovision Song Contest in Wien auf und sorgte für gemischte Reaktionen im Publikum. Eine Umfrage hat ergeben, dass 42 Prozent der Befragten ihren Auftritt als beeindruckend mit einer starken Stimme bewerteten. 37 Prozent bezeichneten die Darbietung als solide, jedoch nicht besonders mitreißend. Etwa 21 Prozent der Teilnehmer äußerten sich enttäuscht über den Auftritt. Insgesamt wurden am Samstagabend 3.048 Personen befragt, wobei das Ergebnis nicht als repräsentativ gilt.
Engels vertrat Deutschland mit dem Titel „Fire“ und hatte die zweite Startposition, die in der Geschichte des Wettbewerbs als besonders ungünstig gilt. In der Vergangenheit hat kein Act, der an zweiter Stelle auftrat, den Wettbewerb gewonnen. Letztendlich belegte Engels den 23. Platz.
Die Buchmacher hatten vor dem Finale wenig Vertrauen in einen Sieg von Sarah Engels. Der Wettbewerb fand zudem unter dem Schatten politischer Spannungen statt, da mehrere Länder, darunter Spanien und die Niederlande, aus Protest gegen die israelische Politik im Gazastreifen den ESC boykottierten.
Engels‘ Auftritt war aufwendig gestaltet. Nach einem reduzierten Intro folgte eine Choreografie, die mit einem intensiven Pyrotechnik-Einsatz und einem Trickkleid, das von Tänzerinnen zerrissen wurde, aufwartete. Ein perfekt getimter Fall rückwärts in die Arme ihrer Tänzerinnen rundete die Darbietung ab. Das Publikum in der Wiener Stadthalle reagierte mit lautem Applaus. Der ESC-Kommentator Thorsten Schorn bemerkte humorvoll den hohen Einsatz von Pyrotechnik.
Die gemischten Reaktionen des Publikums könnten auch die schwierigen Rahmenbedingungen widerspiegeln, unter denen der Wettbewerb stattfand. Finnland galt als Favorit mit dem Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen, während Deutschland nur geringe Siegchancen eingeräumt wurden.
Quellen: t-online, Focus
Bildquelle: KI generiert








