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Scottie Scheffler führt beim Masters vor Morikawa und Homa, Tiger Woods erlebt Desaster

Superstar Tiger Woods verzeichnete eine desaströse Runde, während Scottie Scheffler die Führung behält. Woods ärgerte sich über zu viele Fehler auf dem Platz.

Scottie Scheffler führt das 88. Masters nach drei Runden an.
Foto: George Walker IV/AP

Der aktuelle Weltranglistenerste Scottie Scheffler hat beim 88. Masters gute Aussichten auf seinen zweiten Sieg im Augusta National Golf Club. Der 27-jährige US-amerikanische Star spielte am dritten Tag eine Runde von 71 Schlägen auf dem Par-72-Kurs an der Magnolia Lane und lag vor der Finalrunde mit insgesamt 209 Schlägen vor seinen Landsleuten Collin Morikawa (210) und Max Homa (211).

Superstar Tiger Woods erlebte einen Tag nach seinem Masters-Rekord ein Desaster. Der 48 Jahre alte Kalifornier benötigte am dritten Turniertag 82 Schläge für die 18 Löcher – nie hatte der 15-malige Major-Sieger eine schlechtere Runde beim Masters absolviert. Mit insgesamt 227 Schlägen fiel er auf den geteilten 52. Rang zurück. Woods ärgerte sich über viel zu viele Fehler auf dem Golfplatz, den er wie kein anderer kennt: «Ich habe den Ball einfach an Stellen geschlagen, von denen ich weiß, dass ich ihn da nicht hinschlagen sollte.»

Am Tag zuvor hatte der langjährige Welt Nummer eins noch Golf-Geschichte geschrieben. Zum 24. Mal in Serie schaffte er den Cut beim Masters – das war noch keinem Spieler vor ihm gelungen. Seit seinem ersten Masters-Sieg 1997 qualifizierte sich Woods bei seinen Starts in Augusta immer für die beiden entscheidenden Runden am Wochenende.

Harte Tage im Augusta National Golf Club

Körperlich waren Woods die Strapazen der vergangenen Tage anzumerken. Zur Finalrunde will er aber antreten. «Mein Team wird mich vorbereiten», sagte er. «Es wird eine lange Nacht und eine lange Aufwärmphase, aber wir werden bereit sein.» Bei einem schweren Autounfall im Februar 2021 hatte sich Woods mehrfach das rechte Bein gebrochen. Seitdem tritt er nur noch bei wenigen ausgesuchten Turnieren an.

Stephan Jäger, ein Deutscher, hatte bereits nach zwei Tagen den Cut verpasst und musste das Major-Turnier vorzeitig beenden. Für den 34-jährigen Münchener, der seit langem in den USA lebt, war es das erste Masters-Turnier seiner Karriere.

dpa