Die deutschen Weltmeister Franz und Moritz Wagner führen ihr Team trotz 17-Punkte-Rückstand zum Sieg gegen den Führenden der Western Conference.
Orlando Magic mit beeindruckendem Sieg gegen Minnesota Timberwolves

Die Orlando Magic haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit den deutschen Weltmeistern Franz und Moritz Wagner ein Ausrufezeichen gesetzt. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von 17 Punkten besiegte das Team von Jamahl Mosley den Führenden der Western Conference, die Minnesota Timberwolves, mit 108:106.
Die Magic legten den Grundstein für die Revanche nach dem Blowout im Januar im letzten Viertel, in dem sie nur 18 Punkte zuließen. Fünf Spieler trafen offensiv zweistellig, darunter die Jungstars Franz Wagner, der 19 Punkte erzielte, und Paolo Banchero mit 23 Punkten. Moritz Wagner erzielte in knapp elf Minuten Spielzeit acht Punkte. Auf Seiten der Timberwolves erzielte Superstar Anthony Edwards 22 Punkte, bevor der Shooting Guard vier Minuten vor Spielende verletzt vom Feld musste. Mit dem zweiten Sieg in Folge liegt Orlando, punktgleich mit Miami, weiterhin auf dem achten Platz in der Eastern Conference und auf Playoff-Kurs.
Westbrook knackt die 25.000-Punkte-Marke
Die Los Angeles Clippers (Rang drei) spielen eine noch bessere Rolle in der Western Conference. Sie besiegten die Detroit Pistons mit 136:125 in einem Offensiv-Feuerwerk. Obwohl sie zu Beginn des Spiels defensive Schwächen zeigten, drehten die Clippers auf und erzielten 109 Punkte in den letzten drei Vierteln. Kawhi Leonard (33 Punkte) und Russell Westbrook waren dabei maßgeblich beteiligt. Westbrook knackte als 25. Spieler in der NBA-Geschichte die 25.000-Punkte-Marke und Leonard erzielte 23 Punkte. Der deutsche Weltmeister Daniel Theis hatte in 17 Minuten Spielzeit fünf Punkte, drei Rebounds und zwei Assists.
In der Zwischenzeit verlor das Team der Toronto Raptors, zu dem auch der Weltmeisterschafts-MVP Dennis Schröder gehört, zum sechsten Mal in den letzten sieben Spielen. Bei der 106:135-Niederlage gegen die Houston Rockets entschied sich ihr Trainer Ime Udoka aufgrund eines 30-Punkte-Vorsprungs dazu, seine Startformation das gesamte vierte Viertel auf der Bank zu lassen.
Ein Grund dafür war, dass Rookie Cam Whitmore (25 Punkte) und Center Alperen Sengun eine starke Leistung zeigten, wobei Sengun 24 Punkte, 13 Rebounds und acht Assists erzielte. Schröder erzielte von der Bank aus in 22 Minuten Spielzeit acht Punkte, traf jedoch keinen seiner fünf Dreier.
Aufgrund der aufeinanderfolgenden Niederlagen verlieren die Raptors langsam den Anschluss an die Playoff-Plätze und belegen nun den zwölften Platz in der Eastern Conference.








