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Siegemund verpasst dritte Runde in Melbourne

Das war es für die deutschen Tennisspielerinnen in Melbourne. Laura Siegemund scheidet in der zweiten Runde als letzte Vertreterin aus, obwohl sie alle Chancen hat.

Laura Siegemund ist in Melbourne als letzte deutsche Spielerin ausgeschieden.
Foto: Lukas Coch/AAP/dpa

Laura Siegemund hat bei den Australian Open den Einzug in die dritte Runde verpasst. Die 37-Jährige unterlag in Melbourne der australischen Qualifikantin Maddison Inglis mit 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (7:10) und schied damit beim ersten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison als letzte deutsche Spielerin aus. Zuvor hatten Eva Lys, Tatjana Maria und Ella Seidel allesamt bereits in der ersten Runde verloren. Siegemund musste sich nach 3:20 Stunden geschlagen geben.

Aus deutscher Perspektive ist im Einzel nur noch Alexander Zverev übrig. Der Vorjahresfinalist wird an diesem Freitag um 8.30 Uhr MEZ auf Eurosport gegen den Briten Cameron Norrie antreten, um in das Achtelfinale einzuziehen.

Schwierige Bedingungen in Melbourne

Unter windigen Bedingungen hatte Siegemund von Anfang an Schwierigkeiten gegen die Nummer 168 der Welt. Beide Spielerinnen kämpften damit, ihren Aufschlag zu halten. Siegemund verlor im ersten Satz gleich dreimal ihr Service, und nach 59 Minuten sicherte sich die Australierin den ersten Durchgang unter dem Jubel ihrer Landsleute.

Im zweiten Satz zog Siegemund auf 5:2 davon, machte danach jedoch erneut zu viele einfache Fehler. Dadurch fand Inglis zurück ins Spiel und konnte sogar einen Satzball von Siegemund abwehren, als es 4:5 stand. Doch die Schwäbin zeigte erneut ihren großen Kampfgeist und gewann den Satz nach 2:09 Stunden im Tiebreak.

Siegemund scheitert an eigenen Nerven

Das Momentum war nun auf ihrer Seite. Siegemund erzielte im Entscheidungssatz ein schnelles Break und schlug beim Stand von 5:4 zum Matchgewinn auf. Doch dann bekam die Deutsche trotz all ihrer Erfahrung mit den Nerven zu kämpfen, schaffte es nicht, ihren Aufschlag durchzubringen und schied letztendlich völlig unnötigerweise aus.

dpa