Ein nicht gegebenes Tor sorgt für Empörung im deutschen Profifußball – und Mario Basler geht in die Offensive. In der aktuellen Folge von Basler Ballert fordert der Ex-Nationalspieler eine Vier-Spiele-Sperre für den verantwortlichen Schiedsrichter
Skandal! Basler verlangt Vier-Spiele-Sperre für Schiedsrichter

Ein Pfiff, der die Liga erschüttert
Der Ball ist klar hinter der Linie. Das Netz zappelt. Spieler jubeln. Doch das Tor zählt nicht. Eine Szene, die für Fassungslosigkeit sorgt – auf dem Platz, auf den Rängen und jetzt auch im Podcast.
In der aktuellen Episode von Basler Ballert wird Mario Basler ungewöhnlich deutlich. Seine Worte sind hart, seine Forderung klar: Vier Spiele Sperre für den verantwortlichen Schiedsrichter.
Für Basler ist das kein normaler Irrtum, sondern ein Eklat.
„Nicht immer nur Spieler bestrafen“
Sein Hauptvorwurf richtet sich gegen den Deutscher Fußball-Bund. Während Spieler für Proteste, Fouls oder Unsportlichkeiten regelmäßig gesperrt würden, blieben Schiedsrichter bei folgenschweren Fehlentscheidungen meist ohne sichtbare Sanktionen.
⚠️🇩🇪 Today's scandal comes from the German 3rd league:
— Goals Xtra (@GoalsXtra) February 15, 2026
In the Energie Cottbus vs Mannheim game, the referee failed to see this goal scored by the home team.pic.twitter.com/0qYiMWNDjL
Baslers Argumentation ist simpel:
Im Profifußball tragen alle Beteiligten Verantwortung. Und Verantwortung bedeutet auch Konsequenzen.
Vier Spiele Pause seien kein Angriff auf die Person, sondern ein Signal an das System. Gleichbehandlung statt Sonderstatus.
Millionen auf dem Spiel
Besonders brisant: Es geht nicht um ein belangloses Spiel. Es geht um Punkte im Aufstiegskampf, um Fernsehgelder, um wirtschaftliche Planung. Ein einziges Tor kann am Saisonende über Millionen entscheiden.
Basler macht klar, dass solche Fehler nicht einfach als „menschlich“ abgetan werden dürfen. Der Profifußball sei längst ein Hochleistungsbetrieb mit maximalem Druck – für Spieler, Trainer und Manager. Warum also nicht auch für Schiedsrichter?
Schutzschild für Unparteiische?
Immer wieder entsteht im deutschen Fußball der Eindruck, dass Unparteiische unter besonderem Schutz stehen. Interne Bewertungen bleiben intern, Konsequenzen werden selten öffentlich kommuniziert.
Genau das kritisiert Basler. Er fordert Transparenz und sichtbare Reaktionen. Nicht um jemanden vorzuführen – sondern um das Vertrauen in den Wettbewerb zu stärken.
Das letzte Bild zum Thema Cottbus.
— Yannik (@YannikSVW) February 15, 2026
Offensichtlich kein Tor pic.twitter.com/zUC3r28p0h
Denn wenn Fans das Gefühl haben, gravierende Fehler bleiben folgenlos, leidet die Glaubwürdigkeit der Liga.
Harte Worte, berechtigte Debatte
Natürlich ist die Schiedsrichterrolle eine der schwierigsten im Fußball. Entscheidungen fallen in Sekundenbruchteilen. Druck und öffentliche Kritik gehören zum Alltag.
Doch Baslers Position ist klar:
Wer auf höchstem Niveau entscheidet, muss auch höchste Verantwortung tragen. Seine Wortwahl ist scharf. Aber sie trifft einen Nerv – nicht nur bei Fans, sondern auch bei vielen Vereinsverantwortlichen, die sich seit Jahren mehr Transparenz wünschen.








