Die deutschen Skispringer belegten im Super-Team-Wettbewerb den sechsten Platz. Die Österreicher Embacher und Hörl sicherten sich den Sieg.
Deutsche Skispringer enttäuschen erneut in Zakopane

Die dezimierten deutschen Skispringer haben beim Weltcup im polnischen Zakopane erneut enttäuscht. Karl Geiger und Pius Paschke konnten im Super-Team-Wettbewerb erwartungsgemäß nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen. Das deutsche Duo belegte den sechsten Platz. «Es ist nicht so gelungen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das Training lief eigentlich gut», sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD.
Die Österreicher Stephan Embacher und Jan Hörl sicherten sich den Sieg mit einem großen Vorsprung. Das Team aus Slowenien belegte den zweiten Platz, obwohl Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc fehlte. Polen landete auf dem dritten Platz. Die besten Athleten des Horngacher-Teams fehlen an diesem Wochenende. Felix Hoffmann hat Knieprobleme, Philipp Raimund ist krank.
Im Super Team, das in diesem Jahr erstmals bei den Olympischen Winterspielen stattfindet, nehmen zwei Athleten pro Nation teil. Die Athleten der besten Teams müssen jeweils dreimal antreten.
Italiener disqualifiziert
Die Disqualifikation des Italieners Francesco Cecon sorgte in der polnischen Skisprung-Hochburg für Aufsehen. Der Weltverband Fis begründete seine Herausnahme aus dem Wettbewerb mit einer Manipulation des Anzugs vor dem Start. Die genaue Art der Manipulation wurde zunächst nicht von der Fis mitgeteilt. Die Begründung ist ungewöhnlich.
Nachdem das norwegische Team bei den Weltmeisterschaften im letzten Jahr in Trondheim in einen Skandal verwickelt war, wurden die Materialkontrollen verschärft. Bereits bei der Vierschanzentournee und in früheren Weltcupspringen kam es zu Disqualifikationen, die oft auf eine nicht zugelassene Anzuglänge zurückzuführen waren.








