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Deutsche Fußballerinnen starten in EM-Qualifikation nach Olympia-Qualifikation

Nationalteam um Kapitänin Alexandra Popp bereitet sich auf EM 2025 in der Schweiz vor. Horst Hrubesch wird nach den Sommerspielen abgelöst, Favoriten für seine Nachfolge sind noch unklar.

Die Olympia-Qualifikation ist gelungen - jetzt geht es Schlag auf Schlag weiter für die deutschen Fußballerinnen.
Foto: Federico Gambarini/dpa

Nach dem 2:0-Sieg in den Niederlanden und der erfolgreichen Olympia-Qualifikation geht es Schlag auf Schlag weiter für die deutschen Fußballerinnen.

Das Nationalteam um Kapitänin Alexandra Popp beginnt schon im April mit der Qualifikation für die EM 2025 in der Schweiz. Zuvor muss entschieden werden, wer nach den Sommerspielen Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch nachfolgen wird. Wichtige Eckpunkte für das kommende Fußballjahr:

Trainerfrage

Durch das Paris-Ticket hat der Deutsche Fußball-Bund Aufschub bekommen. Hrubesch verantwortet die Auswahl wie vereinbart bei den Olympischen Spielen und zieht sich danach – mit dann 73 Jahren – zurück, um sich wieder auf seinen Job als Nachwuchschef beim Hamburger SV zu konzentrieren. Dennoch sagte Sportdirektorin Nia Künzer am Abend in Heerenveen: «Wir werden es zeitnah kommunizieren, wie es weitergeht.» Einen klaren Favoriten für die Hrubesch-Nachfolge gibt es nicht.   

EM-Qualifikation für die Schweiz 2025

Die Auslosung der Gruppen findet bereits am nächsten Dienstag statt. Die Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich direkt für das Turnier. Die restlichen Plätze werden in zwei Playoff-Runden im Herbst mit Hin- und Rückspiel vergeben. Es stehen sechs Spieltage zwischen Anfang April und Mitte Juli an. Nur neun Tage liegen zwischen dem letzten EM-Ausscheidungsspiel und dem Beginn des olympischen Fußballturniers.

Olympische Spiele

Am 20. März findet die Auslosung der drei Gruppen mit insgesamt zwölf Teilnehmern statt. Bei den Sommerspielen (26. Juli bis 11. August) sind neben Frankreich als Gastgeber-Team auch Weltmeister Spanien und Deutschland als Europäer vertreten, sowie die USA, Kanada, Kolumbien und Brasilien. Die Spiele werden in Paris, Bordeaux, Lyon, Marseille, Nantes, Nizza und Saint-Étienne ausgetragen. Das große Finale findet im Prinzenpark von Paris statt.

WM-Vergabe

Unabhängig vom Terminplan der DFB-Frauen, aber für den Verband von großer Bedeutung, ist die Vergabe der WM 2027 am 17. Mai. An diesem Tag wird der FIFA-Kongress in Bangkok/Thailand über den Gastgeber entscheiden. Der DFB hat sich gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden beworben. Die Spiele sollen auf deutscher Seite in Gelsenkirchen, Dortmund, Düsseldorf und Köln stattfinden. Starke Konkurrenten sind die USA/Mexiko und Brasilien.

dpa