Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Strelow sprintet auf Rang sechs – Christiansen siegt

Benedikt Doll hat zwei Sprints in Serie gewonnen. Diesmal schafft es kein Deutscher auf das Podest. Weil keiner fehlerfrei durchkommt. Bester ist Justus Strelow.

Auf Rang sechs bester Deutscher beim Sprint in Ruhpolding: Justus Strelow.
Foto: Sven Hoppe/dpa

Beim Heim-Weltcup in Ruhpolding erreichte der Biathlet Justus Strelow im Sprint den sechsten Platz und war somit der beste Deutsche. Dieses Ergebnis war das beste Sprintergebnis seiner Karriere. Hätte der 27-Jährige aus Sachsen einen Fehler vermieden, wäre er sogar zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Podest gestanden.

«Der eine Fehler ärgert mich, zuletzt bin ich ohne durchgekommen und das hätte ich auch heute gebraucht. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden», sagte Strelow.

Nachdem er zehn Kilometer zurückgelegt hatte, lag Strelow 33,8 Sekunden hinter dem siegreichen Norweger Vetle Sjastad Christiansen (0 Fehler) zurück und ist in der abschließenden Verfolgung am Sonntag (14.45 Uhr/ZDF und Eurosport) in Reichweite der Spitze.

Den zweiten Platz belegte Tommaso Giacomel (1 Fehler/+ 16,9 Sekunden) aus Italien, während sich Christiansens Teamkollege Tarjei Bö den dritten Platz sicherte (0/+ 20,1 Sekunden).

Kein DSV-Athlet kommt ohne Strafrunde durch

Die Schützlinge von Bundestrainer Uros Velepec vergaben bessere Platzierungen am Schießstand, trotz guter Bedingungen kam keiner der sechs DSV-Athleten ohne Strafrunde durch. Nach zwei Sprintsiegen in Serie musste sich Ex-Weltmeister Benedikt Doll nach zwei Strafrunden mit Rang 19 zufriedengeben. «Den ersten Fehler kann ich mir nicht ganz erklären. Es wurden doch relativ viel daneben geschossen bei diesen Bedingungen», sagte der 33-Jährige, der in der Staffel (2. Platz) sogar zwei Strafrunden kassiert hatte.

Philipp Horn erreichte den elften Platz mit 2 Fehlern und einer Zeitstrafe von 49,2 Sekunden. Philipp Nawrath landete auf dem 14. Platz mit 2 Fehlern und einer Zeitstrafe von 54,2 Sekunden. Direkt dahinter folgte Johannes Kühn auf dem 15. Platz mit 1 Fehler und einer Zeitstrafe von 55,1 Sekunden. Roman Rees schaffte es mit 3 Fehlern und einer Zeitstrafe von 1:48,5 Minuten nicht über den 45. Platz hinaus.

dpa