Der deutsche Tennisprofi kann aufgrund einer Erkrankung nicht gegen Brandon Nakashima antreten, wodurch sein Gegner kampflos ins Halbfinale einzieht.
Jan-Lennard Struff muss Viertelfinale in Stuttgart absagen

Jan-Lennard Struff, der Vorjahresfinalist, muss aufgrund einer Krankheit seine Hoffnungen auf einen Sieg beim Rasen-Tennisturnier in Stuttgart aufgeben. Der 34-jährige Sauerländer kann nicht zum Viertelfinale gegen den US-Amerikaner Brandon Nakashima antreten, wie die Veranstalter kurz vor seinem geplanten Auftritt mitteilten.
Struff war der letzte deutsche Spieler, der noch im mit 812.235 Euro dotierten Event auf dem Weissenhof vertreten war. Er hatte zuvor die ersten beiden Runden jeweils in zwei Sätzen gewonnen.
Im letzten Jahr hatte Struff in Stuttgart eine herausragende Leistung gezeigt. Am Ende einer beeindruckenden Woche verfehlte er im Finale gegen den US-Profi Frances Tiafoe knapp den Titel, nachdem er einen Matchball vergeben hatte.
Nächster Dämpfer fürs Stuttgarter Turnier
«Dass Jan-Lennard Struff das Turnier aufgrund einer Erkrankung nicht fortsetzen kann, ist sehr schade. Wir wünschen ihm eine möglichst schnelle Genesung und viel Erfolg für den weiteren Saisonverlauf», sagte Turnierdirektor Edwin Weindorfer nun. Nakashima steht nach Struffs Absage kampflos im Halbfinale.
Das Event hatte schon mit der Absage des deutschen Topspielers Alexander Zverev einen Dämpfer hinnehmen müssen. Der Weltranglisten-Vierte fühlte sich so kurz nach seinem verlorenen French-Open-Finale körperlich «nicht bereit» für das Turnier. Zudem hatten der Pole Hubert Hurkacz und der US-Amerikaner Taylor Fritz als weitere Top-20-Spieler kurzfristig zurückgezogen.
Die Auswirkungen der Krankheit auf Struffs weitere Turnierplanung waren zunächst unklar. Ursprünglich plante die Nummer 35 der Welt, in der kommenden Woche in Halle zu spielen und dort die Vorbereitung auf Wimbledon fortzusetzen. Das Rasen-Grand-Slam-Turnier beginnt am 1. Juli.








