Luca Schuler, Herthas zweitbester Torschütze, baut in einer inklusiven Werkstatt eine Torwand für den guten Zweck, um das Wohltätigkeitsprojekt „Haus Grünewald“ zu unterstützen. Der gelernte Tischler zeigt dabei sein handwerkliches Geschick und möchte mehr Aufmerksamkeit für soziale Projekte scha…
Tischler Schuler! Hertha-Torjäger baut Torwand selbst

Luca Schuler, der 27-jährige Stürmer von Hertha BSC, hat sich in einem sozialen Projekt engagiert, indem er eine Torwand für einen guten Zweck baut. Schuler, der in dieser Saison als zweitbester Torschütze des Vereins gilt, hat nicht nur in der 2. Liga mit acht Toren überzeugt, sondern zeigt auch handwerkliches Geschick. Die Torwand, die er anfertigt, soll ein Zeichen für sein großes Herz sein.
Fabian Reese, der Kapitän von Hertha BSC, hat Schuler um Unterstützung gebeten. Gemeinsam mit seiner Verlobten Johanna Grünewald betreibt er das Wohltätigkeitsprojekt „Haus Grünewald“ und hat eine Partnerschaft mit dem Berliner Sozialträger „Unionhilfswerk“ initiiert. Schuler reagierte prompt und begann an einem trainingsfreien Tag mit dem Bau der Torwand in der Imaginären Manufaktur (DIM) in Kreuzberg, einer inklusiven Werkstatt, in der Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten.
Schuler bringt seine Fähigkeiten als gelernter Tischler in das Projekt ein. Er hat seine Ausbildung in Kaiserslautern absolviert und zeigt in der Werkstatt, dass er mit Werkzeugen und Materialien vertraut ist. Er arbeitet präzise und mit Fachkenntnis, während er die Torwand konstruiert. Der Geruch von Holz und die Atmosphäre in der Werkstatt wecken Erinnerungen an seine Lehrzeit.
Die Torwand wird ein zentrales Element bei der bevorstehenden Veranstaltung „Open Werkstatt“ sein, die Anfang Mai stattfinden wird. In der DIM werden zudem kunstvolle Design- und Alltagsgegenstände hergestellt, die im eigenen Ladencafé verkauft werden. Die Werkstatt wird von etwa 160 Menschen mit Beeinträchtigungen und 40 Betreuern unterstützt und ist Teil des Unionhilfswerks, einem bedeutenden sozialen Träger in Berlin.
Reese und Grünewald verfolgen mit ihrem Engagement das Ziel, soziale Projekte sichtbarer zu machen und Menschen zusammenzubringen, die oft übersehen werden. Die Torwand steht symbolisch für die Möglichkeit, etwas zurückzugeben und das Bewusstsein für soziale Belange zu schärfen.
Quellen: B.Z.
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