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Titelkampf ohne Flow – Babbel analysiert Arsenal, United und Liverpools Wackler

Arsenal gewinnt, Manchester City bleibt dran, Manchester United stürmt auf Platz drei – und Liverpool siegt trotz defensiver Wackler mit 5:2. Im aktuellen Football Monday Podcast ordnet Markus Babbel die entscheidende Phase der Premier-League-Saison ein.

Foto: Newsflash24.de

Arsenal gewinnt – aber wirkt schwerfällig

Arsenal schlägt Chelsea, bleibt Tabellenführer – doch Markus Babbel sieht Risse im Spiel der Londoner. „Mir fehlt gerade die Leichtigkeit“, analysiert er. Beide Tore fallen nach Standards, aus dem Spiel heraus entsteht kaum Gefahr. Besonders auffällig: Hochkarätige Offensivkräfte wie Saka oder Trossard kommen nicht in ihren gewohnten Flow.

Babbel erkennt hohe Belastung, mentale Schwere und fehlende Frische. Dennoch punktet Arsenal weiter – und genau das sei entscheidend. „Wenn es nicht leicht geht, musst du trotzdem gewinnen.

Manchester City bleibt im Windschatten

Auch Manchester City überzeugt nicht mit Glanz, aber mit Stabilität. Der knappe Sieg gegen Leeds war laut Babbel „brutal wichtig“. City wirke wieder überzeugt vom eigenen Weg. „Sie wissen, was sie tun“, sagt er – ein klarer Hinweis auf das eingespielte Gewinner-Gen der Skyblues.

Das Titelrennen bleibt offen – Spannung pur.

Manchester United: Carrick-Effekt sichtbar

Die spektakulärste Entwicklung liefert Manchester United. Seit Michael Carricks Amtsübernahme wurden elf Punkte Rückstand auf Platz drei aufgeholt. „Warum solltest du jetzt irgendetwas ändern?“, fragt Babbel rhetorisch.

United spielt wieder strukturiert, mit klarer Achse und Selbstvertrauen. Spieler wie Bruno Fernandes, Cunha oder Cesko funktionieren im System. Carrick kennt den Klub – und lässt ihn wieder wie Manchester United spielen.

Liverpool: Fünf Tore – aber keine Ruhe

Das 5:2 gegen West Ham klingt souverän. Doch Babbel relativiert: „Das Beste an dem Spiel war das Resultat.“ Immer wieder habe Liverpool unerklärliche 15-Minuten-Phasen, in denen defensive Kontrolle verloren gehe.

Zwei Gegentore, weitere Großchancen für West Ham – gegen stärkere Gegner könne das teuer werden. Für die Champions League brauche es mehr Stabilität.

Tottenham im freien Fall

Vier Niederlagen in Serie, nur vier Punkte Vorsprung auf Platz 18. Babbel findet klare Worte: „Tottenham hat Glück, dass die da unten auch nicht punkten.

Das Potenzial im Kader sei vorhanden – doch es komme nicht auf den Platz. Die Mannschaft wirkt blockiert, die Fans unruhig. Ein Turnaround ist nicht in Sicht.

Crunch-Time in England

Englische Wochen, Champions League, Titelkampf und Abstiegssorgen – die Premier League steuert auf ihre heiße Phase zu. Flow oder nicht: Entscheidend sind Punkte. Babbel bleibt bei seiner Prognose: Arsenal hat es in der Hand – aber Manchester City lauert.

TS