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Tödliches Unwetter in Brasilien: Ex-Profifußballer stirbt durch Mauereinsturz

Ein schweres Unwetter in Brasilien fordert fünf Menschenleben, darunter den 41-jährigen Ex-Profifußballer Tassio Maia dos Santos. Er wird von einer einstürzenden Mauer erfasst, während der Sturm verheerende Schäden in Rio de Janeiro und São Paulo anrichtet.

Tassio Maia dos Santos ist tot: Ex-Profifußballer (41) bei Unwetter von Mauer erschlagen
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Was als Nächstes zu erwarten ist, sind die umfassenden Aufräumarbeiten und Untersuchungen zu den Ursachen des verheerenden Unwetters, das im Südosten Brasiliens massive Schäden verursacht hat. Infolge der Wetterereignisse sind mindestens fünf Menschen verstorben, darunter der 41-jährige ehemalige Profifußballer Tassio Maia dos Santos, der tragisch durch den Zusammenbruch einer Mauer ums Leben kam.

Am 29. Juli 2026 traf ein gewaltiger Sturm die Millionenmetropolen Rio de Janeiro und São Paulo mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde. Die extremen Wetterverhältnisse führten zu weitreichenden Zerstörungen: Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt und es traten großflächige Stromausfälle auf.

Der Sturm, der durch eine Kaltfront über dem Atlantik eingeleitet wurde, hatte fatale Auswirkungen auf den Verkehr in den betroffenen Städten. Sowohl der Betrieb der U-Bahn als auch die Aktivitäten im Hafen und der Luftverkehr am Santos Dumont Flughafen in Rio de Janeiro wurden erheblich beeinträchtigt. Dramatische Videoaufnahmen zeigten die gewaltigen Windböen, die Seilbahnkabinen und Bauarbeiter in Lebensgefahr brachten.

In Rio de Janeiro kamen zwei Personen durch den Einsturz einer Mauer ums Leben, während ein Fischer als vermisst gilt. In São Paulo verloren zwei weitere Menschen durch umfallende Bäume ihr Leben, und ein drittes Opfer ertrank, als ein Boot kenterte.

Tassio Maia dos Santos, der einst für Botafogo spielte, war während des Unwetters in Santa Teresa, einem Stadtteil von Rio de Janeiro, beschäftigt. Er arbeitete an der Renovierung einer historischen Villa, die als Hochzeitslocation genutzt wird. Als die Mauer unter dem Druck der Sturmböen einstürzte, wurden er und sein Kollege Vandre Cordeiro von den Trümmern erfasst und starben.

Der Fußballverein Botafogo drückte in einer offiziellen Mitteilung sein Beileid aus und sprach der Familie des Verstorbenen sein Mitgefühl aus. Viele ehemalige Mitspieler und Fans reihten sich in die Trauerbekundungen ein.

Tassio Maia dos Santos begann seine Karriere im Jahr 2002 und war bis zu seinem Rückzug im Jahr 2019 aktiv. Während seiner Laufbahn spielte er für insgesamt 27 verschiedene Vereine, was seine Wanderschaft durch den internationalen Fußball unterstreicht. Er sammelte nicht nur Erfahrung in Brasilien, sondern spielte auch international, unter anderem beim bulgarischen Klub CSKA Sofia, wo er ein Tor in der Europa League erzielte. Seine Zeit bei Botafogo im Jahr 2015 ist vielen in Erinnerung geblieben.

Das Unwetter hinterließ in der Region erhebliche Schäden. In Rio de Janeiro kenterte ein Fischerboot, und der Fischer wird seitdem vermisst. In São Paulo wurden durch umfallende Bäume zwei Männer getötet, und ein weiterer Mensch kam ebenfalls durch ein kenterndes Boot ums Leben.

Die Auswirkungen des Sturms waren gravierend: Dutzende Bäume wurden umgerissen, Dächer abgedeckt und Mauern stürzten ein. In vielen Teilen der Region kam es zu weitreichenden Stromausfällen. Auch in anderen Städten des Südostens Brasiliens wurden erhebliche Schäden verzeichnet.

Der Sturm führte zu einem Verkehrskollaps in Rio de Janeiro. Alle drei U-Bahn-Linien der Stadt mussten vorübergehend den Betrieb einstellen, was Tausende Pendler zurückließ. Auch der Flugverkehr am Inlandsflughafen Santos Dumont war stark eingeschränkt, ebenso der Hafenbetrieb.

Die eindrücklichen Videoaufnahmen verdeutlichten die Wucht der Naturgewalten: Windböen schleuderten Seilbahnkabinen und gefährdeten Bauarbeiter, während Boote auf dem offenen Meer umhergeworfen wurden. Auch in Teilen des Bundesstaates São Paulo kam es zu erheblichen Störungen im Straßenverkehr und bei der Stromversorgung.

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Quellen: news, clarin

Bildquelle: depositphotos

TS