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Trainer Kwasniok unter Druck nach Unentschieden gegen Gladbach

Lukas Kwasniok steht nach dem 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach unter Druck, da der 1. FC Köln um den Klassenerhalt kämpft. Eine Entscheidung über seine Zukunft als Trainer wird am Sonntag erwartet.

1. FC Köln: Kwasniok vor dem Aus
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Der 1. FC Köln steht vor einer entscheidenden Phase im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Nach dem 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach, das als verpasste Chance gewertet wird, ist die Zukunft von Trainer Lukas Kwasniok ungewiss. Das Spiel, das die 100. Begegnung beider Teams in der Bundesliga markierte, endete nach zweimaligem Rückstand und zwischenzeitlicher Führung für den FC mit einem Punkt, was für Kwasniok möglicherweise nicht ausreicht, um seinen Posten zu sichern.

Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler äußerte sich nach dem Spiel zurückhaltend und vermied ein klares Bekenntnis zu Kwasniok. Er betonte, dass die Erwartungen an das Spiel klar auf drei Punkte gerichtet waren und kündigte an, die Situation in Ruhe zu überdenken. Kwasniok hingegen erklärte, dass er sich weiterhin „zu einhundert Prozent“ von den Verantwortlichen unterstützt fühle und kämpfte auf der Pressekonferenz um seinen Job. Er betonte, dass er der richtige Trainer für die Mannschaft sei und dass man gemeinsam den eingeschlagenen Weg fortsetzen sollte. Eine Entscheidung über seine Zukunft wird für den Sonntag erwartet.

Ultras mobilisieren für das Derby

Die Ultras des 1. FC Köln haben sich aktiv in die Vorbereitung auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach eingebracht. Während des Abschlusstrainings am Freitagvormittag wurde ein großes Banner mit der Botschaft „Den Feind schlagen – die Klasse halten“ an der Südkurve des Rheinenergiestadions präsentiert. Das Team trainierte, wie bereits am Vortag, unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Müngersdorf. Die angeschlagenen Spieler Said El Mala und Jakub Kaminski konnten am Abschlusstraining teilnehmen, was einem Einsatz im Derby nichts im Wege stehen sollte.

Verletzungsupdate vor dem Derby

Am Geißbockheim herrscht Erleichterung, da Said El Mala und Jakub Kaminski rechtzeitig für das Derby gegen Borussia Mönchengladbach fit geworden sind. El Mala hatte sich zuvor mit einer Erkältung abgemeldet, während Kaminski nach einem Schlag auf den Fuß nur individuell trainieren konnte. Beide Spieler nahmen am Donnerstag wieder am Mannschaftstraining teil. Auch Florian Kainz, der nach einer Verletzung am Sprunggelenk wieder einsatzbereit ist, steht zur Verfügung. Trainer Kwasniok äußerte sich optimistisch über die Verfügbarkeit der Spieler und nannte sie „Kader-Optionen“ für das bevorstehende Spiel.

Personalsituation vor dem Derby

Die personelle Situation des 1. FC Köln war vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach angespannt. Jakub Kaminski hatte am Mittwoch nur individuell trainiert, nachdem er am Dienstag einen Schlag auf den Fuß erlitten hatte. Ob er für das Spiel einsatzfähig sein wird, war zu diesem Zeitpunkt unklar. Auch Said El Mala meldete sich am Mittwoch krankheitsbedingt ab, und es war ungewiss, wie lange er ausfallen würde. Trainer Kwasniok wollte sich am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zur aktuellen Personalsituation äußern.

Geldstrafe für unsportliche Äußerungen

Der 1. FC Köln sieht sich aufgrund der Äußerungen von Stadionsprecher Michael Trippel mit finanziellen Konsequenzen konfrontiert. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 8.000 Euro gegen den Verein wegen unsportlichen Verhaltens. Zudem wurde dem Klub auferlegt, dass Stadionsprecher in Zukunft darauf hingewiesen werden müssen, unsportliche Aussagen, insbesondere in Bezug auf Schiedsrichter und andere Spielbeteiligte, zu unterlassen. Stadiondurchsagen sollen künftig ausschließlich neutral gestaltet werden.

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Bildquelle: depositphotos

Ronny Winkler