Bayerns Ziel: deutsches Finale gegen Dortmund. Eberl: Bundesliga im Fokus, kein Engländer im Halbfinale.
FC Bayern auf dem Weg ins Champions League-Finale nach Wembley

Nachdem der FC Bayern zum ersten Mal seit dem letzten Titelgewinn 2020 ins Halbfinale der Champions League eingezogen ist, hat der Verein sofort das Endspiel in Wembley als nächstes Ziel ausgerufen.
Das ideale Finale des deutschen Fußball-Rekordmeisters am 1. Juni in London wäre selbstverständlich ein deutsches gegen Borussia Dortmund – genau wie beim Titelgewinn 2013 am selben Ort.
Kimmich: «Würde mir gefallen, würde ich nehmen»
«In zwei Wochen geht es los. Es ist ein riesengroßer Anreiz da. Wir werden alles dafür tun, in Wembley die Saison zu beenden», kündigte Bayern-Trainer Thomas Tuchel nach dem 1:0 im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Arsenal an. «Würde mir gefallen, würde ich nehmen», sagte Torschütze Joshua Kimmich zu einem möglichen neuen Wembley-Finalduell mit Dortmund. Am 30. April geht es in München und am 8. Mai in Spaniens Hauptstadt aber zunächst im Halbfinale gegen Königsklassen-Rekordsieger Real Madrid
Bayerns Sportvorstand Max Eberl sprach «freudetrunken» von einem großen Moment für den deutschen Fußball und die Bundesliga, die oft im Schatten der englischen Premier League steht. «Es steht kein Engländer im Halbfinale, es stehen zwei Bundesligisten drin. Das ist großartig für die Bundesliga, ein Ausrufezeichen, dass wir gesetzt haben. Jetzt wollen wir beide noch mehr», sagte Eberl auch mit Blick auf den BVB.
Eine Neuauflage gegen Dortmund in Wembley, wo die Bayern 2013 durch ein spätes Tor von Arjen Robben mit 2:1 triumphierten, wäre sensationell, «wenn man ins Träumen gerät», sagte auch Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen. Der BVB trifft im Halbfinale am 1. und 7. Mai auf Paris Saint-Germain. «Wir feiern heute, dass wir den Einzug ins Champions-League-Halbfinale geschafft haben und da noch einiges möglich ist», sagte Eberl.








