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Verstappen über seine Zukunft: Knackpunkt ist 2026

Er wurde in diesem Jahr erstmals Vater und gewann ein Langstreckenrennen auf der Nordschleife – Formel 1 ist nicht alles für Max Verstappen. Die Karriere hängt nicht nur von der Vertragsdauer ab.

Packt Max Verstappen etwa irgendwann seine Sachen?
Foto: Altaf Qadri/AP/dpa

Max Verstappen macht die Fortsetzung seiner Formel-1-Karriere vom Spaßfaktor der anstehenden großen Regelreform abhängig. Die mögliche Einstellung des Titelrekords, gehalten von Lewis Hamilton und Michael Schumacher, treibt den 28 Jahre alte Niederländer jedenfalls nicht an. «Ich denke nicht darüber nach, sieben Titel zu gewinnen», sagte Verstappen der englischen Presseagentur PA.

«Wenn sie keinen Spaß machen, sehe ich mich nicht weitermachen» 

Sein Vertrag bei Red Bull sei bis einschließlich 2028 gültig, bestätigte Verstappen, «aber es hängt von den neuen Regeln 2025 ab und so sie gut sind und Spaß machen. Wenn sie keinen Spaß machen, sehe ich mich nicht weitermachen». 

Neben großen aerodynamischen Neuerungen gibt es vor allem massive Veränderungen im Bereich der Hybridmotoren: „50 Prozent der Leistung werden durch die Batterie gewonnen.“

Verstappen begann seine Karriere in der Formel 1 im Jahr 2015 beim damaligen Toro Rosso-Team im Alter von nur 17 Jahren. Im Jahr 2016 wechselte er bereits zu Red Bull. In den letzten vier Jahren hat er den Weltmeistertitel gewonnen und liegt derzeit mit 24 Punkten gleichauf mit Oscar Piastri hinter dessen McLaren-Teamkollegen Lando Norris.

Verstappen über einen Abschied 

«Ich weiß, dass ich noch drei Jahre mehr habe nach diesem, es ist also möglich», sagte Verstappen zu den möglichen sieben Titeln, auch wenn er es in diesem Jahr nicht mehr schafft: «Aber es ist nichts, dass ich gemacht haben muss, bevor ich den Sport verlasse.» Das könne er leicht auch morgen. 

«Ich habe viele andere Leidenschaften, andere Rennserien», erklärte Verstappen, der immer wieder auch an Sim-Rennen (virtuelle Rennen) teilnimmt und zudem in diesem Jahr ein Langstrecken-Sieg auf der Nordschleife des Nürburgrings feierte. Er wolle auch mehr Zeit mit seiner Familie verbringen – Verstappen wurde in diesem Jahr erstmals Vater – und nach seinem eigenen Stundenplan leben. 

«Und ich weiß, wenn das Kapitel einmal geschlossen ist, ist es geschlossen. Ich sehe nicht, dass ich ein Comeback machen würde. Wenn ich einmal aufhöre, höre ich richtig auf», betonte Verstappen.

dpa