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VfL Wolfsburg übertrifft in der VW-Krise alle Klubs mit seinen Ausgaben erheblich

Der VfL Wolfsburg investiert trotz der VW-Krise 50 Millionen Euro für den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mit zahlreichen Neuzugängen und einem neuen Trainer setzt der Verein auf eine schnelle Rückkehr in die Bundesliga.

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Trotz gigantischer VW-Krise: VfL Wolfsburg gibt mehr Geld aus als alle anderen Klubs zusammen
funky1opti from Wolfsburg, Deutschland via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

VfL Wolfsburg strebt trotz VW-Herausforderungen den Wiederaufstieg an

Mit klaren Zielen geht der VfL Wolfsburg in die kommende Saison der 2. Bundesliga. Das oberste Ziel des Vereins ist die rasche Rückkehr in die Bundesliga, wozu bereits weitreichende Veränderungen eingeleitet wurden.

In der Zentrale von Volkswagen kümmert sich Oliver Blume als CEO um die Zukunft des Konzerns. Nahe der Volkswagen Arena setzen die Verantwortlichen des VfL große Hoffnungen auf die positive Entwicklung ihrer Bemühungen. Die nächsten Monate werden Aufschluss darüber geben, ob diese Strategie fruchtet.

Nach dem Bundesliga-Abstieg wurde der VfL von Blume als Sanierungsfall betrachtet. Er forderte einen Neuanfang und betonte, die Situation als Gelegenheit zur Erneuerung zu nutzen.

VW bleibt dem VfL loyal

„Wir werden alle Aspekte hinterfragen und die etablierten Strukturen kritisch beleuchten“, erklärte Blume im Juni. Trotz der Herausforderungen, vor denen der Konzern steht, zeigt sich die Unterstützung für den VfL Wolfsburg ungebrochen. Für die bevorstehende Saison stehen dem Verein 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit diesen finanziellen Mitteln hat sich der VfL Wolfsburg ein gewisses Renommee als finanzstarker Klub erarbeitet. Dennoch betont der neue Sport-Geschäftsführer Dieter Hecking, dass der Verein auch unabhängig von Volkswagen ein eigenes Profil entwickeln möchte. Er sieht es als wichtig an, dass der VfL in schwierigen Zeiten ein positives Signal an die Mitarbeiter von VW sendet.

Neuanfang nach dem Abstieg

Der Abstieg in die 2. Bundesliga wurde in Wolfsburg nicht lange betrauert. Hecking, der als Cheftrainer für den Abstieg verantwortlich war, betrachtet die Situation als Chance für grundlegende Reformen. „Wir hätten das gerne vermieden, aber müssen nun die Situation als Möglichkeit nutzen, entschlossen zu handeln“, sagte er.

Die angestrebten Veränderungen betreffen sowohl die sportliche als auch die organisatorische Leitung des Vereins. Hecking wurde zum Sport-Geschäftsführer ernannt, und die Führungsriege hat sich um Jens Klingfurt (Finanzen) und Steffen Grupp (Marketing, Vertrieb und Fanservice) erweitert.

Wolfsburg als Top-Anwärter in der 2. Bundesliga

Mit der Verpflichtung von Tobias Strobl als neuem Cheftrainer, der zuvor den SC Verl in der 3. Liga betreute, und einer Reihe neuer Spieler hat der VfL Wolfsburg klar signalisiert, dass der Aufstieg oberste Priorität hat. Fachleute sehen den Verein als den klaren Favoriten für die kommende Saison. Simon Terodde, Rekordtorschütze der Zweitliga, äußerte, dass es sehr unwahrscheinlich sei, dass der VfL nicht aufsteigt, es müssten schon viele Dinge schiefgehen.

Auch Kapitän Maximilian Arnold zeigt sich zuversichtlich und hebt die Qualität der Neuzugänge hervor. „Der Verein hat herausragende Transfers getätigt“, sagte er und betonte die Wichtigkeit von charakterstarken, deutschsprachigen Spielern im Team.

Hohe Investitionen in namhafte Neuzugänge

In dieser Transferperiode haben die Wolfsburger insgesamt 22,7 Millionen Euro in neue Spieler investiert, was mehr ist als die Summen aller anderen 17 Vereine zusammengenommen. Zu den Neuzugängen zählen unter anderem Fabian Reese von Hertha BSC, Hauke Wahl vom FC St. Pauli und Robert Glatzel vom Hamburger SV. Zudem kehrte Elvis Rexhbecaj ablösefrei vom FC Augsburg zurück.

Auf der anderen Seite hat der VfL Wolfsburg durch Spielerabgänge bereits 22,75 Millionen Euro eingenommen, unter anderem durch den Transfer von Lovro Majer zu AEK Athen.

Verkleinerung des Kaders geplant


Quellen: n-tv, Die Zeit

Bildquelle: funky1opti from Wolfsburg, Deutschland via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

TS