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Skisprung-Hoffnungen nach Vierschanzentournee erschöpft und verletzt

Deutschlands Skisprung-Hoffnungsträger Philipp Raimund war total geschwächt und Felix Hoffmann zwickte das Knie nach dem Ende der 74. Vierschanzentournee.

Fühlte sich beim Finale nicht wohl: Philipp Raimund.
Foto: Daniel Karmann/dpa

Philipp Raimund war total geschwächt, bei Felix Hoffmann zwickte das Knie: Deutschlands Skisprung-Hoffnungsträger waren froh, als die 74. Vierschanzentournee beendet war. «Ich habe mich einfach scheiße gefühlt. Ich bin voll krank geworden. Ich habe trotzdem auf einem hohen Level performen können», sagte der angeschlagene Raimund nach dem Springen bei eisiger Kälte in Bischofshofen.

Bundestrainer Stefan Horngacher beschrieb die Szenerie vor dem Wettbewerb so: «In der Halle lag er noch auf dem Mattenwagen, war fast am Kollabieren. Er wollte unbedingt springen und hat es ganz gut gemacht.» 

Bei Hoffmann soll es eine MRT-Untersuchung geben. Betroffen ist das linke Knie, in welchem der beste Deutsche immer wieder «stechenden Schmerz» spürte. Hoffmann beendete die Tournee auf Gesamtrang sechs, Raimund als Achter.

Wellinger soll in Japan pausieren

Die fünf Tournee-Fahrer um Raimund und Hoffmann sollen für das bevorstehende Weltcup-Wochenende in Zakopane dabei sein. Pius Paschke, Andreas Wellinger und Karl Geiger, die Routiniers, hatten während der gesamten Tournee Probleme und müssen sich beeilen, um rechtzeitig in Form zu kommen, da in zweieinhalb Wochen bereits die Skiflug-WM in Oberstdorf stattfindet.

Auf das folgende Japan-Wochenende in Sapporo werden Paschke und Wellinger wohl verzichten. Sie sollen stattdessen in der Heimat trainieren. Für Geiger gilt dies nicht. «Karl will da hinfahren, er muss ja irgendwann mal seine Olympia-Quali schaffen», sagte Horngacher. Geiger muss dafür entweder einen Platz unter den besten Acht oder zwei Top-15-Ränge einfahren.

dpa