Der UEFA-Kongress ermöglicht Aleksander Ceferin, im Jahr 2027 erneut gewählt werden zu können, da seine erste Amtszeit nicht mehr mitzählt.
Ceferin kann länger Präsident bleiben

Aleksander Ceferin hat den Weg für eine noch längere Amtszeit als Präsident der Europäischen Fußball-Union freigemacht bekommen. Der UEFA-Kongress hat einstimmig für mehrere Statutenänderungen gestimmt.
Eine der Änderungen ermöglicht es Ceferin, der seit September 2016 im Amt ist, im Jahr 2027 erneut gewählt werden zu können. Die UEFA-Statuten beschränken die Amtszeit auf zwölf Jahre. Da Ceferin jedoch seine erste Amtszeit vom damals gesperrten Michel Platini übernommen hat, wird diese nach der Anpassung am Donnerstag nicht mehr berücksichtigt.
Auch DFB für Statutenänderung
Der Deutsche Fußball-Bund hatte die Änderung der Statuten befürwortet. Bei der Kongressabstimmung stimmten nur drei von 55 Nationalverbänden gegen eine Abstimmung en bloc, bei einer Enthaltung. Dadurch fand keine ausführliche Debatte über die Statuten statt. Die Änderungen selbst wurden mit einer großen Mehrheit angenommen.
Gemäß Informationen der dpa beruft sich die UEFA hauptsächlich auf ein Rechtsgutachten, das besagt, dass die bisherige Formulierung der Statuten nicht mit dem Schweizer Recht vereinbar war. Der Dachverband hat seinen Sitz in Nyon.
Ceferin hat bisher nicht angekündigt, ob er in drei Jahren erneut kandidieren wird. Im letzten Jahr wurde er einstimmig im Amt bestätigt.








