Andreas Wellinger und Karl Geiger springen bei der Vierschanzentournee hinterher. Am Ruhetag wollen die beiden Skispringer trainieren – doch der Wind lässt das nicht zu.
Wellinger und Geiger im Tief: Nun auch noch Pech im Training

Der freie Tag bei der Vierschanzentournee war für Andreas Wellinger und Karl Geiger genau das Richtige. Das kriselnde Skisprung-Duo plante, vor der Weiterreise nach Innsbruck die freie Zeit zu nutzen, um auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen noch einmal zu trainieren – jedoch verhinderte der starke Wind die Pläne von Wellinger (30 Jahre) und Geiger (32). Stattdessen absolvierten sie am Vormittag ein Krafttraining.
«Wir müssen schauen, dass wir so viel wie möglich Technik-Training machen und dass wir so viel wie möglich Wiederholungen machen», sagte Bundestrainer Stefan Horngacher über das Duo, das an Neujahr nicht über die Plätze 32 und 33 hinausgekommen war. Das war schon eine Verbesserung, denn beim Auftakt der Tournee in Oberstdorf waren sie mit den Rängen 48 und 53 komplett abgeschlagen.
Wellinger: «Zu viele, die ausscheiden»
«Es ist schwer, im Wettkampf richtig was draufzulegen. Sie haben sehr gut agiert. Es war bei beiden ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung, darum werden wir mit der Mannschaft so weiterfahren», sagte Horngacher an Neujahr über die verbesserten Leistungen zum Start ins Jahr 2026.
Wellinger und Geiger begleiten Innsbruck, da es momentan keine besseren sportlichen Alternativen im deutschen Team gibt. Nur Philipp Raimund und Felix Hoffmann haben es in Oberstdorf ins Finale der besten 30 geschafft. In Garmisch-Partenkirchen kam noch Routinier Pius Paschke hinzu.
«Aktuell haben wir zu viele, die vor dem zweiten Durchgang ausscheiden. Das ist die nüchterne Realität», sagte Wellinger, der nach einer kurzen Weltcup-Pause vor Weihnachten zur Tournee ins deutsche Team zurückgekehrt war.








