Die Dauerkonkurrenten liefern sich beim E3 Preis das erste Duell des Radsport-Jahres. Am berüchtigten Paterberg stürzt einer der Alleskönner. Und es kommt zur spannenden Aufholjagd.
Weltmeister van der Poel siegt bei E3 Preis

Rad-Weltmeister Mathieu van der Poel hat das erste Duell des Jahres mit seinem belgischen Dauerrivalen Wout van Aert für sich entschieden. Gut eine Woche vor dem Eintagesklassiker Flandern-Rundfahrt setzte sich der 29-Jährige beim E3 Preis in Belgien durch.
Der Holländer siegte als Einzelkämpfer und errang seinen ersten Sieg bei dem nach einer früheren Autobahn benannten Tagesrennen. Van Aert kam 1:34 Minuten später als Dritter hinter dem Belgier Jasper Stuyven ins Ziel. Bester Deutscher war Nils Politt auf dem siebten Platz.
Früh auf den 207 Kilometern lieferten sich die beiden Ausnahmefahrer ein intensives Duell. Etwa 43 Kilometer vor dem Ziel stürzte van Aert jedoch auf der Auffahrt zum berüchtigten Paterberg. Weltmeister van der Poel reagierte sofort und übernahm die Führung des Rennens.
Jedoch kehrte der belgische Vorjahressieger zurück und folgte ihm. Van Aert verringerte zwar den Rückstand auf fast zehn Sekunden, aber der Niederländer eilte davon. Knapp zwölf Kilometer vor dem Ziel baute van der Poel den Abstand auf eine Minute aus.
Die beiden Rivalen van der Poel und van Aert haben sich bereits als Jugendliche duelliert und werden als zwei der besten Allrounder der Radsportwelt angesehen.








